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60. Jahrestag des Beginns des Hauptkriegsverbrecherprozesses

20.05.2005
Sonstiges
Schwurgerichtsaal Nr. 600 des Justizgebäudes, Nürnberg, Nürnberg  


im Schwurgerichtssaal Nr. 600 mit Vertretern des Internationalen Strafgerichtshofes mit Vertretern des Internationalen Strafgerichtshofes


60. Jahrestag des Beginns des Hauptkriegsverbrecherprozesses

19.11.2005
Sonstiges
Schwurgerichtsaal Nr. 600 des Justizgebäudes, Nürnberg, Nürnberg  


im Schwurgerichtssaal Nr. 600 mit Vertretern des Internationalen Strafgerichtshofes


8. Tagung und Festakt 60 Jahre Potsdamer Abkommen

16.07.2005-18.07.2005
Fachpublikum
Schloss Cecilienhof im Neuen Garten, Potsdam  


In Kooperation mit dem Einstein Forum


Bernhard Heisig - Die Wut der Bilder

20.03.2005-29.05.2005
Ausstellung
Museum der bildenden Künste Leipzig, Leipzig  


Gemeinsame Ausstellung des Museums der bildenden Künste Leipzig, K 20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, der Nationalgalerie Berlin und des Museumspädagogischen Dienstes Berlin.

Persönlichkeit und Werk von Bernhard Heisig standen im Zentrum des seit 1990 andauernden Bilderstreites um die Bewertung der Kunst in der DDR, der Anfang 1998 in der Debatte um die Ausstattung des Reichstages mit Kunstwerken gipfelte. Einem ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS und Funktionär eines 'verbrecherischen Regimes' wollte man keinen Platz einräumen im Parlament des vereinten Deutschland. Die damals populären Ressentiments gegenüber 'Staatskünstlern' verdeckten den Blick auf ein Werk, das bereits in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit der Doktrin des Sozialistischen Realismus in der DDR gebrochen hat durch Bilder des Zweifels und der Verzweiflung über die physischen und mentalen Zerstörungen, die der Krieg in Deutschland hinterlassen hat. Deshalb ist diese Ausstellung ein zentraler Beitrag zum Themenjahr "Krieg und Frieden", das von der Bundesregierung und dem Senat von Berlin anlässlich des 60. Jahrestages der Kapitulation mit zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen ausgerichtet wird.

Heisig hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass er Täter und Opfer der Zeitläufe war. Seine künstlerische Leistung liegt in der steten künstlerischen Auseinandersetzung mit einer Biografie, die aus Krieg und Diktatur in eine weitere Diktatur und den Kalten Krieg überging. Die Ausstellung und der begleitende Katalog sollen Auskunft über Werk und Leben Bernhard Heisigs geben, angefangen mit der Frage, wie der 1943 Achtzehnjährige zur Waffen-SS kam und wie er sich sein Leben lang mit den Traumata des Krieges auseinandergesetzt hat, bis zu den Konflikten um den "verordneten Antifaschismus", mit dem sich die SED-Diktatur zu legitimieren suchte. Seine Gemälde zum Weihnachtstraum des unbelehrbaren Soldaten, zu Christus, der als Soldat den Gehorsam verweigert, zeigen die Möglichkeiten individueller Wandlung.

Die Ausstellung zeigt mit 71 Gemälden und 62 grafischen Arbeiten die wichtigsten Werkzyklen: Es sind die Porträts und Schauplätze aus der eigenen Erfahrungswelt, die ihn bis heute beschäftigen. In immer wieder neuen Kombinationen und Varianten treten in seinen Gemälden im Grunde nur drei Protagonisten auf, um die sich das Karussell der Figuren, Requisiten und Landschaften dreht: die Gestalt des unbelehrbaren Soldaten, die in einigen Fällen Porträtähnlichkeit mit dem Maler annimmt, die Mutter und der Sohn. Wichtigster Schauplatz seiner Bilder ist seine Heimatstadt Breslau, in der er bis zum 6. Mai 1945 als Verteidiger der "Festung Breslau" ausharren musste. In seinen Atelierbildern zeigt sich der Maler als Schöpfer und Erdulder inmitten seiner ihn bedrängenden Erinnerungsbilder.

Im DuMont Literatur und Kunstverlag erscheint der Katalog mit 374 Seiten und zahlreichen Abbildungen, in dem erstmals Biographie und Werk historisch-kritisch erschlossen werden durch Bildvergleiche und unveröffentlichte Dokumente über die kunstpolitischen Konflikte.
Ausstellung und Katalog wurden ermöglicht durch eine großzügige Förderung der Kulturstiftung des Bundes und eine Zuwendung der ALTANA AG Bad Homburg, des weiteren von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Eröffnung am 20. März, 11 Uhr

 
Eintritt: ab 6,00 (Wechselausstellung). Ermäßigt 4,00.



Bernhard Heisig - Die Wut der Bilder

11.06.2005-25.09.2005
Ausstellung
K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf  


Gemeinsame Ausstellung des Museums der bildenden Künste Leipzig, K 20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, der Nationalgalerie Berlin und des Museumspädagogischen Dienstes Berlin (MD Berlin).

Persönlichkeit und Werk von Bernhard Heisig standen im Zentrum des seit 1990 andauernden Bilderstreites um die Bewertung der Kunst in der DDR, der Anfang 1998 in der Debatte um die Ausstattung des Reichstages mit Kunstwerken gipfelte. Einem ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS und Funktionär eines 'verbrecherischen Regimes' wollte man keinen Platz einräumen im Parlament des vereinten Deutschland. Die damals populären Ressentiments gegenüber 'Staatskünstlern' verdeckten den Blick auf ein Werk, das bereits in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit der Doktrin des Sozialistischen Realismus in der DDR gebrochen hat durch Bilder des Zweifels und der Verzweiflung über die physischen und mentalen Zerstörungen, die der Krieg in Deutschland hinterlassen hat. Deshalb ist diese Ausstellung ein zentraler Beitrag zum Themenjahr "Krieg und Frieden", das von der Bundesregierung und dem Senat von Berlin anlässlich des 60. Jahrestages der Kapitulation mit zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen ausgerichtet wird.

Heisig hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass er Täter und Opfer der Zeitläufe war. Seine künstlerische Leistung liegt in der steten künstlerischen Auseinandersetzung mit einer Biografie, die aus Krieg und Diktatur in eine weitere Diktatur und den Kalten Krieg überging. Die Ausstellung und der begleitende Katalog sollen Auskunft über Werk und Leben Bernhard Heisigs geben, angefangen mit der Frage, wie der 1943 Achtzehnjährige zur Waffen-SS kam und wie er sich sein Leben lang mit den Traumata des Krieges auseinandergesetzt hat, bis zu den Konflikten um den "verordneten Antifaschismus", mit dem sich die SED-Diktatur zu legitimieren suchte. Seine Gemälde zum Weihnachtstraum des unbelehrbaren Soldaten, zu Christus, der als Soldat den Gehorsam verweigert, zeigen die Möglichkeiten individueller Wandlung.

Die Ausstellung zeigt mit 71 Gemälden und 62 grafischen Arbeiten die wichtigsten Werkzyklen: Es sind die Porträts und Schauplätze aus der eigenen Erfahrungswelt, die ihn bis heute beschäftigen. In immer wieder neuen Kombinationen und Varianten treten in seinen Gemälden im Grunde nur drei Protagonisten auf, um die sich das Karussell der Figuren, Requisiten und Landschaften dreht: die Gestalt des unbelehrbaren Soldaten, die in einigen Fällen Porträtähnlichkeit mit dem Maler annimmt, die Mutter und der Sohn. Wichtigster Schauplatz seiner Bilder ist seine Heimatstadt Breslau, in der er bis zum 6. Mai 1945 als Verteidiger der "Festung Breslau" ausharren musste. In seinen Atelierbildern zeigt sich der Maler als Schöpfer und Erdulder inmitten seiner ihn bedrängenden Erinnerungsbilder.

Im DuMont Literatur und Kunstverlag erscheint der Katalog mit 374 Seiten und zahlreichen Abbildungen, in dem erstmals Biographie und Werk historisch-kritisch erschlossen werden durch Bildvergleiche und unveröffentlichte Dokumente über die kunstpolitischen Konflikte.

Ausstellung und Katalog wurden ermöglicht durch eine großzügige Förderung der Kulturstiftung des Bundes und eine Zuwendung der ALTANA AG Bad Homburg, des weiteren von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

 
Eintritt: 6,50. Ermäßigt 4,50, Gruppen ab 10 Pers./P 5,00.



Besetzung oder Befreiung? Gespräche der Generationen

19.04.2005
Gespräch/Diskussion
Historischer Rathaussaal, Nürnberg  


Mit dem Zeitzeugen Altbürgermeister Willy Pröß und Vertretern der Generationen.


Da waren die Leute nicht zur Erholung" - Szenische Ausschnitte aus Peter Weiss "Die Ermittlung"

24.04.2005, 11.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Nürnberg  


Mit Anna-Maria Kuricová und Adeline Schebesch / Staatstheater Nürnberg


Der Auschwitz-Prozess: Gerichtssaal als Oratorium? Peter Weiss - "Die Ermittlung" - nach 40 Jahren

07.04.2005, 19.45 Uhr
Lesung/Vortrag
Nürnberger Akademie, Nürnberg  


Vortragsreihe mit Dr. Friedhelm Kröll - Museen der Stadt Nürnberg/Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum.

Anmeldung beim Bildungszentrum - Kurs Nr. 10 771 / Zi. 3.11



Der Auschwitz-Prozess: Gerichtssaal als Oratorium? Peter Weiss - "Die Ermittlung" - nach 40 Jahren

14.04.2005, 19.45 Uhr
Lesung/Vortrag
Nürnberger Akademie, Nürnberg  


Vortragsreihe mit Dr. Friedhelm Kröll - Museen der Stadt Nürnberg/Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum.

Anmeldung beim Bildungszentrum - Kurs Nr. 10 771 / Zi. 3.11



Der Auschwitz-Prozess: Gerichtssaal als Oratorium? Peter Weiss - "Die Ermittlung" - nach 40 Jahren

21.04.2005, 19.45 Uhr
Lesung/Vortrag
Nürnberger Akademie, Nürnberg  


Vortragsreihe mit Dr. Friedhelm Kröll - Museen der Stadt Nürnberg/Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum.

Anmeldung beim Bildungszentrum - Kurs Nr. 10 771 / Zi. 3.11



Der große Diktator - The Great Diktator

03.05.2005, 18.00 Uhr
Video/Film
Filmmuseum Potsdam, Potsdam  


Ein kleiner jüdischer Friseur verliert während des Ersten Weltkriegs sein Gedächtnis und kehrt erst Jahre später in sein jüdisches Ghetto zurück. Inzwischen hat der Diktator Hynkel aber die Macht in Tomania übernommen, und der naive Friseur, der von den veränderten Lebensumständen im Ghetto noch nichts weiß, muss erleben, dass er sich gegen Ungerechtigkeiten nicht mehr wehren darf. Zusammen mit Schultz, einem versteckten Widerstandskämpfer, flieht er aus dem Konzentrationslager, in das sie beide gesteckt wurden. Durch Zufall bekommt der kleine jüdische Friseur, der dem größenwahnsinnigen und lächerlichen Diktator zum Verwechseln ähnlich sieht, die Chance, vor einem Massenpublikum für Frieden zwischen den Völkern zu plädieren. Wir zeigen die aufwendig restaurierte und untertitelte Originalfassung.

R: Charles Chaplin, D: Charles Chaplin, Paulette Goddard. USA 1940, OmU, 124 Minuten.

 
Eintritt: 4,50. Ermäßigt 3,50.



Der große Diktator - The Great Diktator

04.05.2005, 20.00 Uhr
Video/Film
Filmmuseum Potsdam, Potsdam  


Ein kleiner jüdischer Friseur verliert während des Ersten Weltkriegs sein Gedächtnis und kehrt erst Jahre später in sein jüdisches Ghetto zurück. Inzwischen hat der Diktator Hynkel aber die Macht in Tomania übernommen, und der naive Friseur, der von den veränderten Lebensumständen im Ghetto noch nichts weiß, muss erleben, dass er sich gegen Ungerechtigkeiten nicht mehr wehren darf. Zusammen mit Schultz, einem versteckten Widerstandskämpfer, flieht er aus dem Konzentrationslager, in das sie beide gesteckt wurden. Durch Zufall bekommt der kleine jüdische Friseur, der dem größenwahnsinnigen und lächerlichen Diktator zum Verwechseln ähnlich sieht, die Chance, vor einem Massenpublikum für Frieden zwischen den Völkern zu plädieren. Wir zeigen die aufwendig restaurierte und untertitelte Originalfassung.

R: Charles Chaplin, D: Charles Chaplin, Paulette Goddard. USA 1940, OmU, 124 Minuten.

 
Eintritt: 4,50. Ermäßigt 3,50.



Der große Diktator - The Great Diktator

06.05.2005, 18.00 Uhr
Video/Film
Filmmuseum Potsdam, Potsdam  


Ein kleiner jüdischer Friseur verliert während des Ersten Weltkriegs sein Gedächtnis und kehrt erst Jahre später in sein jüdisches Ghetto zurück. Inzwischen hat der Diktator Hynkel aber die Macht in Tomania übernommen, und der naive Friseur, der von den veränderten Lebensumständen im Ghetto noch nichts weiß, muss erleben, dass er sich gegen Ungerechtigkeiten nicht mehr wehren darf. Zusammen mit Schultz, einem versteckten Widerstandskämpfer, flieht er aus dem Konzentrationslager, in das sie beide gesteckt wurden. Durch Zufall bekommt der kleine jüdische Friseur, der dem größenwahnsinnigen und lächerlichen Diktator zum Verwechseln ähnlich sieht, die Chance, vor einem Massenpublikum für Frieden zwischen den Völkern zu plädieren. Wir zeigen die aufwendig restaurierte und untertitelte Originalfassung.

R: Charles Chaplin, D: Charles Chaplin, Paulette Goddard. USA 1940, OmU, 124 Minuten.

 
Eintritt: 4,50. Ermäßigt 3,50.



Der große Diktator - The Great Diktator

08.05.2005, 20.00 Uhr
Video/Film
Filmmuseum Potsdam, Potsdam  


Regie: Charles Chaplin, D.: Charles Chaplin, Paulette Goddard (USA 1940, 124 Min).

Ein kleiner jüdischer Friseur verliert während des Ersten Weltkriegs sein Gedächtnis und kehrt erst Jahre später in sein jüdisches Ghetto zurück. Inzwischen hat der Diktator Hynkel aber die Macht in Tomania übernommen, und der naive Friseur, der von den veränderten Lebensumständen im Ghetto noch nichts weiß, muss erleben, dass er sich gegen Ungerechtigkeiten nicht mehr wehren darf. Zusammen mit Schultz, einem versteckten Widerstandskämpfer, flieht er aus dem Konzentrationslager, in das sie beide gesteckt wurden. Durch Zufall bekommt der kleine jüdische Friseur, der dem größenwahnsinnigen und lächerlichen Diktator zum Verwechseln ähnlich sieht, die Chance, vor einem Massenpublikum für Frieden zwischen den Völkern zu plädieren. Gezeigt wird die aufwendig restaurierte und untertitelte Originalfassung.

 
Eintritt: 4,50. Ermäßigt 3,50.



Der Kardinal und der Pastor - Clemens August Graf von Galen und Dietrich Bonhoeffer. Zwei christliche Geistliche im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

07.07.2005, 19.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Gedenkstätte / Museum Seelower Höhen, Seelow  


Das Verhältnis von Kirche und Politik in der nationalsozialistischen Diktatur wird beleuchtet am Exempel der Haltungen des katholischen Bischofs von Münster (seit 1946 Kardinal) Clemens August Graf von Galen, der das NS-Regime durch seinen öffentlichen Widerspruch gegen die als "Euthanasie" getarnten Krankenmorde herausforderte, und Dietrich Bonhoeffers, des Theologen und Pastors der evangelischen "Bekennenden Kirche", der sich gewissermaßen "außerdienstlich" am konspirativen Widerstand gegen Hitler beteiligte und damit in seiner Kirche auch nach dem Krieg noch einige Zeit umstritten war.

Klemens von Klemperer, Jahrgang 1916, Professor Emeritus am Smith-College, Northampton/ Mass., ist einer der führenden Historiker des deutschen Widerstandes ("Die verlassenen Verschwörer. Der deutsche Widerstand auf der Suche nach Verbündeten 1938-1945", Berlin 1994) und - 1938 emigriert - Zeitzeuge der nationalsozialistischen Diktatur. 1984/85 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Bild: Clemens August Graf von Galen



Der letzte Akt

04.05.2005, 18.00 Uhr
Video/Film
Filmmuseum Potsdam, Potsdam  


Nur wenig trennt die unter dickem Beton Zurückgezogenen um Adolf Hitler und die anrückenden Alliierten. Immer noch operiert Hitler mit nicht vorhandenen oder geschlagenen Armeen, während Tausende Berliner Unterschlupf in den S- und U-Bahn-Schächten suchen. Hauptmann Wüst erhält den Auftrag, Adolf Hitler um Verstärkung für die eingekesselte Armee zu bitten. Er erlebt trunkene Verzweiflung der letzten Getreuen, die mit der Gier nach Rache und nach Leben wechselt. Die sowjetische Armee steht kurz vor der Reichskanzlei. Hitler gibt den Befehl, die Tunnel zu sprengen. Wüst, der endlich zu Hitler vorgedrungen ist, klagt an: "Die sinnlose Fortsetzung des Krieges ist Mord", woraufhin er von herbeieilenden SS-Wachen erschossen wird."Sag nie wieder jawohl!" sind die letzten Worte des sterbenden Hauptmann Wüst.

Nach einem Buch von Fritz Habeck und dem Dialogszenario Erich Maria Remarques, der sich auf den Roman "Ten Days to Die" von Michael A. Musmano bezog, ist Hauptmann Wüst in Pabsts Dokudrama eine erfundene Figur. Ohne die Figur des Wüst wäre auch das auf historische Authentizität bedachte Spiel von Albin Skoda als Hitler und Willy Krause als Goebbels deutlich absurder; die Beobachterposition des Hauptmanns erlöst den Film aus der Objektivitätsfalle und gibt Pabst die Freiheiten, ein Schauermärchen zu erzählen, das schrecklich nahe an der historischen Wahrheit ist." (Bert Rebhandl).

R: Georg Wilhelm Pabst, D: Albin Skoda, Oskar Werner, Lotte Tobisch, Ö 1955, 95 Minuten.

 
Eintritt: 4,50. Ermäßigt 3,50.



Der letzte Akt

07.05.2005, 18.00 Uhr
Video/Film
Filmmuseum Potsdam, Potsdam  


Nur wenig trennt die unter dickem Beton Zurückgezogenen um Adolf Hitler und die anrückenden Alliierten. Immer noch operiert Hitler mit nicht vorhandenen oder geschlagenen Armeen, während Tausende Berliner Unterschlupf in den S- und U-Bahn-Schächten suchen. Hauptmann Wüst erhält den Auftrag, Adolf Hitler um Verstärkung für die eingekesselte Armee zu bitten. Er erlebt trunkene Verzweiflung der letzten Getreuen, die mit der Gier nach Rache und nach Leben wechselt. Die sowjetische Armee steht kurz vor der Reichskanzlei. Hitler gibt den Befehl, die Tunnel zu sprengen. Wüst, der endlich zu Hitler vorgedrungen ist, klagt an: "Die sinnlose Fortsetzung des Krieges ist Mord", woraufhin er von herbeieilenden SS-Wachen erschossen wird."Sag nie wieder jawohl!" sind die letzten Worte des sterbenden Hauptmann Wüst.

Nach einem Buch von Fritz Habeck und dem Dialogszenario Erich Maria Remarques, der sich auf den Roman "Ten Days to Die" von Michael A. Musmano bezog, ist Hauptmann Wüst in Pabsts Dokudrama eine erfundene Figur. Ohne die Figur des Wüst wäre auch das auf historische Authentizität bedachte Spiel von Albin Skoda als Hitler und Willy Krause als Goebbels deutlich absurder; die Beobachterposition des Hauptmanns erlöst den Film aus der Objektivitätsfalle und gibt Pabst die Freiheiten, ein Schauermärchen zu erzählen, das schrecklich nahe an der historischen Wahrheit ist." (Bert Rebhandl).

R: Georg Wilhelm Pabst, D: Albin Skoda, Oskar Werner, Lotte Tobisch, Ö 1955, 95 Minuten.

 
Eintritt: 4,50. Ermäßigt 3,50.



Der Luftkrieg in Nürnberg 1942 bis 1945

05.04.2005, 19.45 Uhr
Lesung/Vortrag
Nürnberger Akademie, Nürnberg  


Vortrag mit Lichtbildern von Dr. Georg Seiderer, Historiker, im Fabersaal.


Der neunte Tag

03.05.2005, 20.30 Uhr
Video/Film
Filmmuseum Potsdam, Potsdam  


Regie: Volker Schlöndorff, D.: Ulrich Matthes, August Diehl. D 2004, 97 Minuten

Der luxemburgische Abbé Kremer gehört zu 3000 Häftlingen aus West- und Osteuropa aus dem "Pfarrerblock" in Dachau, wo die Gefangenen gedemütigt und gefoltert werden. Ende Januar 1942 bekommt er "Urlaub auf Ehrenwort", um seinen Bischof zu überzeugen, der Kirchenpolitik des Dritten Reiches zuzustimmen. Die anderen Häftlinge bleiben als Geisel zurück. Der gebildete und karrieresüchtige Gestapo-Offizier Gebhardt versucht Kremer zum Komplizen zu gewinnen: Er offenbart ihm, dass er, bevor er zur SS wechselte, vor der Priesterweihe stand und ihm somit geistig verwandt sei, beide seien doch "Menschenfänger' und ohne Judas gäbe es auch das Christentum nicht. Doch Krämer ist kein Judas, am neunten Tag kehrt er nach Dachau zurück. Sein Brief auf Gebhardts Frage nach seiner Kooperation enthält ein leeres Blatt. Ein perfektes Drehbuch, großartige Darsteller und die unaufdringliche Kamera machen diesen Film zu einem Ausnahmefall. Schlöndorff gelang ein ebenso bildmächtiges wie spannendes Gewissensdrama über die Versuchungen des Bösen, die zeitlos sind.

 
Eintritt: 4,50. Ermäßigt 3,50.



Der neunte Tag

04.05.2005, 20.30 Uhr
Video/Film
Filmmuseum Potsdam, Potsdam  


Regie: Volker Schlöndorff, D.: Ulrich Matthes, August Diehl. D 2004, 97 Minuten

Der luxemburgische Abbé Kremer gehört zu 3000 Häftlingen aus West- und Osteuropa aus dem "Pfarrerblock" in Dachau, wo die Gefangenen gedemütigt und gefoltert werden. Ende Januar 1942 bekommt er "Urlaub auf Ehrenwort", um seinen Bischof zu überzeugen, der Kirchenpolitik des Dritten Reiches zuzustimmen. Die anderen Häftlinge bleiben als Geisel zurück. Der gebildete und karrieresüchtige Gestapo-Offizier Gebhardt versucht Kremer zum Komplizen zu gewinnen: Er offenbart ihm, dass er, bevor er zur SS wechselte, vor der Priesterweihe stand und ihm somit geistig verwandt sei, beide seien doch "Menschenfänger' und ohne Judas gäbe es auch das Christentum nicht. Doch Krämer ist kein Judas, am neunten Tag kehrt er nach Dachau zurück. Sein Brief auf Gebhardts Frage nach seiner Kooperation enthält ein leeres Blatt. Ein perfektes Drehbuch, großartige Darsteller und die unaufdringliche Kamera machen diesen Film zu einem Ausnahmefall. Schlöndorff gelang ein ebenso bildmächtiges wie spannendes Gewissensdrama über die Versuchungen des Bösen, die zeitlos sind.

 
Eintritt: 4,50. Ermäßigt 3,50.



Der neunte Tag

06.05.2005, 20.10 Uhr
Video/Film
Filmmuseum Potsdam, Potsdam  


Regie: Volker Schlöndorff, D.: Ulrich Matthes, August Diehl. D 2004, 97 Minuten

Der luxemburgische Abbé Kremer gehört zu 3000 Häftlingen aus West- und Osteuropa aus dem "Pfarrerblock" in Dachau, wo die Gefangenen gedemütigt und gefoltert werden. Ende Januar 1942 bekommt er "Urlaub auf Ehrenwort", um seinen Bischof zu überzeugen, der Kirchenpolitik des Dritten Reiches zuzustimmen. Die anderen Häftlinge bleiben als Geisel zurück. Der gebildete und karrieresüchtige Gestapo-Offizier Gebhardt versucht Kremer zum Komplizen zu gewinnen: Er offenbart ihm, dass er, bevor er zur SS wechselte, vor der Priesterweihe stand und ihm somit geistig verwandt sei, beide seien doch "Menschenfänger' und ohne Judas gäbe es auch das Christentum nicht. Doch Krämer ist kein Judas, am neunten Tag kehrt er nach Dachau zurück. Sein Brief auf Gebhardts Frage nach seiner Kooperation enthält ein leeres Blatt. Ein perfektes Drehbuch, großartige Darsteller und die unaufdringliche Kamera machen diesen Film zu einem Ausnahmefall. Schlöndorff gelang ein ebenso bildmächtiges wie spannendes Gewissensdrama über die Versuchungen des Bösen, die zeitlos sind.

 
Eintritt: 4,50. Ermäßigt 3,50.


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