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Besingen wir den Frieden

22.10.2005, 18.00 Uhr
Musik/Konzert
Anti-Kriegs-Museum, Berlin  


Anlässlich des 80jährigen Gründungsjubiläums des Berliner Anti-Kriegs-Museums.

Konzert mit dem Tucholsky-Programm "Fratzen auf dem Nachttisch"- Lieder, Texte und Dias werden präsentiert von Mareili von Lampe, Peter Siche und Klaus Schäfer.

 
Eintritt: frei.



Bewegte Menschen - Menschen in Bewegung

12.06.2005, 11.30 Uhr
Führung
Museum Europäischer Kulturen, Berlin  


Führung und Gespräch mit Beate Wild

Die Siebenbürger Sachsen zwischen Zwangsevakuierung und Deportation.

 
Eintritt: 3,00.



Bilder der Deutschen im sowjetischen und russischen Film

11.06.2005, 11.00 Uhr
Sonstiges
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur, Berlin  


Seminar zum Thema "Bilder der Deutschen im sowjetischen und russischen Film". Seminarleitung: Dr. Hans-Joachim Schlegel, Filmhistoriker und -kritiker.

 
Eintritt: 5,00.


Bronislawa Czubakowska – ein polnisches Schicksal in Nazi-Deutschland und der Umgang mit Geschichte

21.08.2005, 11.30 Uhr
Lesung/Vortrag
Museum Europäischer Kulturen, Berlin  


Vortrag von Klaus Leutner


Christlich-Jüdische Gedenkveranstaltung

27.01.2005, 18.00 Uhr
Gedenkveranstaltung
St. Marienkirche, Berlin  





Das Berliner Anti-Kriegsmuseum - Zwischen Weimar und Faschismus. Zum 80. Jahrestag des Antikriegsmuseums

27.08.2005-31.12.2005
Ausstellung
Anti-Kriegs-Museum, Berlin  


Weggefährten des Museumsgründers Ernst Friedrich: Käthe Kollwitz, Kurt Tucholsky, Otto Nagel, Erich Mühsam, Hans Litten, Magnus Hirschfeld, Kurt Hiller, Else Lasker-Schüler, Wilfried Israel, Corder Catchpool, Otto Dix.

 
Eintritt: frei.


Das Goebbels-Experiment

09.06.2005, 21.15 Uhr
Video/Film
Zitadelle Spandau, Berlin  


Openair Kinosommer auf der Bastion König

Dokumentarfilm, Deutschland 2004, 112 Min. Ein Film von Lutz Hachmeister. Sprecher: Udo Samel.

Mitte der 20er Jahre entdeckt der bis dato eher zur Linksideologie tendierende Gelegenheitsjournalist Joseph Goebbels sein Herz für Adolf Hitler und den Nationalsozialismus. In den folgenden knapp 20 Jahren prägt der hochbegabte Demagoge und Manipulator die politischen und gesellschaftlichen Kampagnen der Partei. Von der Machtergreifung bis zum Untergang fungiert er als deren zentraler Designer, Ideologe und Lautsprecher.

Goebbels' ertragreiche Tagebuchaufzeichnungen, die von Schauspieler Udo Samel ) zitiert werden, und dokumentarisches Filmmaterial, wie es in Teilen noch nie zu sehen war, bilden die alleinige Grundlage für diese ebenso faszinierende wie aufschlussreiche Dokumentation von Lutz Hachmeister und Michael Kloft.

Weitere Informationen: Tel. 030.354944210 oder www.openairkino-zitadelle.de.

Bild: NS-Propagandaminister Joseph Goebbels


 
Eintritt: 6,50. Ermäßigt 5,50, Kinder bis 15 Jahre 4,50.


Das Jahr 1945. Ende und Neubeginn

07.05.2005-15.06.2005
Ausstellung
Willy-Brandt-Haus, Berlin  


Im Atrium des Willy-Brandt-Hauses dokumentieren Fotografinnen und Fotografen wie Margaret Bourke White, Jewgeni Chaldej, Lee Miller, Richard Petersen, Tony Vaccaro das Jahr 1945 - Ende und Neubeginn. Der 60. Jahrestag des Kriegsendes 1945 mobilisiert in diesen Wochen tiefe Schichten der Erinnerung. Noch gibt es Zeitzeugen, die vom Grauen, vom Zusammenbruch, Elend, Befreiung, Neuanfang aus eigener Anschauung berichten können. Das kollektive Gedächtnis ist geprägt von Bilddokumenten namhafter Fotografinnen und Fotografen. Noch immer geht von diesen unvergleichliches Bildern eine aufwühlende Wirkung und ein moralischer Impuls aus.

Für den Einlass zur Ausstellung bitte Ausweis mitbringen.

Bild: Lee Miller, Lee Miller in Hitlers Badewanne, Hitlers Wohnung, München, 1945. Lee Miller Archives, England 2005


 
Eintritt: frei.


Das Jahr 1945. Ende und Neubeginn - Opfer und Täter

05.05.2005, 18.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Willy-Brandt-Haus, Berlin  


18 Uhr Andreas von Klewitz (Das Lied des Polyphem, Parthas) und Franz von Hammerstein (KZ Buchenwald und Dachau; Mitbegründer der Aktion Sühnezeichen)
20 Uhr Lesungen ausgewählter Texte: von Imre Kertész, Ruth Klüger, Primo Levi, Alfred Andersch, Hans Lebert, Jorge Semprun u.a. Moderation Klaus Wettig
22 Uhr Film: Ich war neunzehn (DEFA 1967, Regie Konrad Wolf, Drehbuch Wolfgang Kohlhaase)

Bild: Willy-Brandt-Haus



Das Jahrhundert der Weltkriege - Was haben wir daraus gelernt?

01.01.2005
Ausstellung
Anti-Kriegs-Museum, Berlin  


Führungen durch den Luftschutzkeller des Zweiten Weltkriegs mit "Nachkriegsimbiss" finden im 30minütigen Abständen statt.

 
Eintritt: frei.


Das Neue Berlin

01.02.2005-31.12.2005
Stadtführung
Stadtmitte


Berlin ist wieder geeint und Hauptstadt. Umbauten, Neubauten, ja ganze Viertel sind neu entstanden: die Geschäftshäuser in der Friedrichstraße, der Pariser, Leipziger und Potsdamer Platz, das Botschaftsviertel im Tiergarten, das Regierungsviertel. Weit über die Grenzen Berlins hinaus haben Bauvorhaben wie der Masterplan für die Museumsinsel, die Debatte um den Abriss des Palastes der Republik und die Pläne zum Wiederaufbau des Schlosses sowie die Entwürfe zur Gestaltung des Alexanderplatzes Beachtung gefunden. Zu entdecken ist, wie sich die Stadt in den letzten Jahren durch die Bauten international renommierter Architekten wie Renzo Piano, Helmut Jahn, Sir Norman Foster, Axel Schulte und David Chipperfield ein neues Gesicht gegeben hat. Unterwegs ist eine kurze Innenbesichtigung und die Erläuterung der Berliner Stadtmodelle in der Behrenstraße vorgesehen.

Sprachen: Deutsch, Englisch
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 115 € für Gruppen / 80 € für Berliner Schulklassen / 100 € für auswärtige Schulklassen
Termine für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung.
Anfragen und Anmeldungen: MD infoline der Berliner Museen, Tel. 030.90 26 99 444.



Das sogenannte Kriegsverbrechergefängnis. Ein authentischer Ort wird zum Gegenstand historischer Spurensuche

14.10.2005-15.10.2005
Fachpublikum
Zitadelle Spandau, Berlin  


Das Stadtgeschichtliche Museum Spandau führt dieses Projekt im Herbst 2005 zusammen mit der Universität Potsdam und mit zwei auf der Zitadelle ansässigen Jugendeinrichtungen, der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau sowie der Jugendkunstschule durch. Es umfaßt verschiedene Veranstaltungen, die das Thema aus historischer und aktueller Perspektive beleuchten. Auch hinsichtlich der Vermittlungsformen wird es unterschiedliche Ansätze geben: ein wissenschaftliches Colloquium, ein Vortrag, der sich an ein breites Publikum wendet und ein Jugendprojekt, in dem eine Ausstellung erarbeitet werden soll, sind konstitutive Bestandteile des Gesamtprojektes.

Ausgangspunkt
Die von den Besuchern der Zitadelle am häufigsten gestellte Frage lautet: "Wo hat denn Heß hier gesessen?" Dieses - oftmals verhohlene - Interesse an dem ehemaligen Kriegsverbrechergefängnis und seinen Insassen bildet den Ausgangspunkt der Erforschung dieses für Berlin so wichtigen Themas. Dabei wird die Geschichte des Bauwerks vom 1881 erbauten Festungsgefängnis bis zur Errichtung eines Einkaufszentrums ebenso behandelt wie Biographien der Gefangenen und die politische Bedeutung des Kriegsverbrechergefängnisses.

Zur Geschichte
Die als Zentral- und Festungsgefängnis geplante Haftanstalt wurde 1879 bis 1881 errichtet und sollte nach einem neuen System des Gefängniswesens Militärgefangene aus den Festungen des ganzen Landes unterbringen, um sie durch Arbeit zu beschäftigen, die "schlechten Elemente" von den besseren zu trennen und so zu isolieren. Das Stadtgeschichtliche Museum Spandau verfügt über eine einmalige Quelle, die auch Innenansichten dieser Haftanstalt enthält: das Fotoalbum eines der Aufseher aus den Jahren 1914/15. 1920 wurde das Festungsgefängnis in eine Zivilstrafanstalt für männliche Gefangene umgewandelt, in der bis zu 600 Personen verwahrt wurden. 1946 war die Haftanstalt von den vier Siegermächten des Zweiten Weltkrieges als Verwahrungsstätte der vom Internationalen Militärtribunal in Nürnberg zu Haftstrafen verurteilten Hauptkriegsverbrecher eingerichtet worden. Obwohl das Spandau Allied Prison letztlich nur sieben Gefangene aufnahm, war hier mit Rudolf Heß, Karl Dönitz, Albert Speer, Baldur von Schirach, Walther Funk, Konstantin von Neurath und Erich Raeder ein Großteil der noch lebenden Führungsspitze des NS-Regimes inhaftiert. Bis zur Auflösung der Haftanstalt 1987/88 lag die Verantwortung für das sogenannte Kriegsverbrechergefängnis in Händen der vier Alliierten, die sich, einem strengen Protokoll folgend, die Aufsicht über das Gefängnis gleichberechtigt teilten. Wie kaum eine Einrichtung versinnbildlichte der Bau in der Wilhelmstraße das auf Ausgleich und Einvernehmen beruhende Konzept der Viermächteverwaltung, das die Entwicklung im besetzten Nachkriegsdeutschland zwischen 1945 und 1948 zumindest formal bestimmte. Aber auch in Zeiten des kalten Krieges blieben die Strukturen für das Allied Prison bestehen.

Fragestellungen
Im Zentrum des Projekts stehen die Insassen der über hundert Jahre bestehenden Haftanstalt. Wer waren die Gefangenen? Warum wurden sie inhaftiert? Welche Haftbedingungen gab es? Welche Bedeutung hatten sie für die jeweilige politische Auseinandersetzung?

Jugendprojekt
Ein Schwerpunkt der Jugendgeschichtswerkstatt ist die Beschäftigung mit der jüngeren Spandauer Geschichte. Auswertung vorhandener Literatur, (Zeitzeugen-) Befragungen, Archivarbeit, Spurensuche im Bezirk sind Arbeitsformen, mit denen die in der JGW engagierten Jugendlichen vertraut sind. In Kooperation mit Jugendlichen der Jugendkunstschule, die sich dem Thema mit künstlerischen Mitteln nähern, werden Darstellungsformen erarbeitet, die in einer Ausstellung präsentiert werden sollen.

Colloquium
In einem Colloquium beschäftigen sich Wissenschaftler verschiedener Disziplinen mit dem Thema, wobei das Kriegsverbrechergefängnis im Mittelpunkt steht. Zusammenfassende Untersuchungen stehen noch aus, einen Ansatzpunkt bildet die Magisterarbeit "Viermächteverwaltung im Kalten Krieg. Das Alliierte Militärgefängnis Berlin-Spandau (1946-1955/56)", die zur Zeit an der Universität Potsdam entsteht. Der Autor, Michael Bienert, wird an Vorbereitung und Durchführung des Colloquiums beteiligt sein. Die Teilnahme auch von Lehrern ist ausdrücklich erwünscht.

Im Rahmen des Projektes "Nach dem Krieg und vor dem Frieden" des Arbeitskreises der Berliner Regionalmuseen.

Bild: Vom 20.11.1945 bis zum 1.10.1946 fand in Nürnberg der Internationale Kriegsverbrecherprozess gegen die wichtigsten Nazi-Größen statt. Foto: Jewgeni Anatoljewitsch Chaldej (1916-1997), RIA Nowosti, Radio Echo Moskau, www.kriegsende.aktuell.ru.



Das sogenannte Kriegsverbrechergefängnis. Ein authentischer Ort wird zum Gegenstand historischer Spurensuche

17.10.2005, 19.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Zitadelle Spandau, Berlin  


Öffentlicher Vortrag zum Thema "Kriegsverbrechergefängnis" im Rahmen des Projektes "Nach dem Krieg und vor dem Frieden" des Arbeitskreises der Berliner Regionalmuseen.

Bild: Vom 20.11.1945 bis zum 1.10.1946 fand in Nürnberg der Internationale Kriegsverbrecherprozess gegen die wichtigsten Nazi-Größen statt. Foto: Jewgeni Anatoljewitsch Chaldej (1916-1997), RIA Nowosti, Radio Echo Moskau, www.kriegsende.aktuell.ru.



DDR-Flucht im Kontext des Kalten Krieges

14.04.2005
Gespräch/Diskussion
Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Berlin  


Eröffnungsveranstaltung anlässlich der neuen Ausstellung zur Flucht in geteilten Deutschland. Es diskutieren: Francis Gary Powers, Jr., Gründer des Cold War Museums, Fairfax, VA., Lazlo Nagy, Stiftung Paneuropäisches Picknick 1989, Sopron, Ungarn. Moderation: Dr. Burghard Ciesla, Historiker, Berlin.

Um 19 Uhr erfolgt die Präsentation der Neuen Ausstellung. Grußwort / Rundgang durch die Ausstellung / Musik / Empfang.
Einlass ab 18.45 Uhr.

Bild: Hoher Besuch in der Erinnerungsstätte: US-Vizepräsident Johnson und Willy Brandt



DDR-Flucht im Kontext des Kalten Krieges

16.04.2005-31.12.2006
Ausstellung
Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Berlin  


Zwischen 1949 und 1990 verließen über vier Millionen Menschen die DDR in Richtung Bundesrepublik. Diese enorme Flucht- und Wanderungsbewegung von Ost nach West zählt zu den wichtigsten Phänomenen der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte. Sie hatte erhebliche Auswirkungen auf die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der DDR und auch der Bundesrepublik. Der größte Teil der Flüchtlinge und Übersiedler fand zunächst Aufnahme und Unterschlupf im Notaufnahmelager Marienfelde im Süden Berlins. Rund 1,35 Millionen Menschen kamen seit der Eröffnung 1953 in das Lager und durchliefen hier das Notaufnahmeverfahren, das für sie Voraussetzung für die Aufnahme in Westdeutschland war. Marienfelde war damit als "Tor zur Freiheit" fast 40 Jahre lang Symbol für Freiheit und Hoffnung und ein Seismograph für die politischen Verhältnisse in der DDR. Mit der Wiedervereinigung im Jahre 1990 verlor das Notaufnahmelager seine ursprüngliche Funktion.

Im Zentrum der Ausstellung stehen die Geschichte des Notaufnahmelagers und die Notaufnahmeverfahren. Sie zeigt die "Flüchtlingswohnung", die die Situation im Lager illustriert. Um dieses Kernthema herum gruppieren sich weitere Themenkreise, z.B. die Geschichte der deutschen Teilung, Umfang, Entwicklung und Struktur der Fluchtbewegung und die Ursachen und ihre Folgen für die beiden deutschen Staaten. Dargestellt werden auch Möglichkeiten, wie man über die Grenze kam. Im Fokus steht die Überwachung und Bearbeitung des Notaufnahmelagers Marienfelde durch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR in den siebziger und achtziger Jahren wie die Wanderung in die umgekehrte Richtung, von Bundesbürgern in die DDR.

Sonderprogramm (10-18 Uhr) anläßlich der Eröffnung der neuen Ausstellung in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde:
- Aufführung des Films "Fluchtpunkt Marienfelde"
- Gespräche mit Zeitzeugen
- Unentgeltliche Führungen

Bild: Notaufnahmelager Marienfelde 1956



Demokratie und Diktatur - Aufbau zweier politischer Systeme

03.12.2005, 15.00-18.00 Uhr
Gespräch/Diskussion
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin  


Die deutsche Gesellschaft unter alliierter Besatzung 1945-1949

Westzonen: Prof. Dr. Manfred Görtemaker (Universität Potsdam)
SBZ: Dr. Hermann Wentker (IfZ)



Denkmal zwischen Krieg und Frieden - Lieder von Krieg und Frieden

27.05.2005, 17.30 Uhr
Sonstiges
Evangelische Elisabeth-Kirche, Berlin  


Am 27. Mai lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zu einer Festveranstaltung anlässlich der Einführung des Berliner Kuratoriums in die St. Elisabeth-Kirche der Ev. Kirchengemeinde Sophien ein. Im Mittelpunkt steht der Vortrag "Denkmal zwischen Krieg und Frieden" von Herrn Professor Dr. Dr.-Ing. E.h. Gottfried Kiesow, Vorsitzender des Vorstands der DSD, um 17.30 Uhr. Im Anschluss an den Vortrag sind um 19.30 Uhr "Lieder von Krieg und Frieden" zu hören. Deutsche Texte aus neun Jahrhunderten, Musik von Hanns Eisler, Viktor Ullmann, Johannes Brahms und Gustav Mahler. Ausführende: Jörg Schneider (Bariton, Rundfunkchor Berlin), Michael Hoffmann (Sprecher) , Bettina Hanke (Klavier, Deutsche Staatsoper, Rundfunkchor Berlin). Zur Aufführung an diesem Liederabend anlässlich des 60. Jahrestages des Kriegsendes gelangen Werke, die sich in besonderer Weise mit Verfolgung, Krieg und Exil, aber auch mit Hoffnung und Leben auseinandersetzen. Durch Texte aus 1000 Jahren wird die musikalische Ebene des Programms literarisch ergänzt.

Ab 15.30 Uhr wird es ein Programm in und um die Kirche geben (Führungen zu St. Elisabeth mit unterschiedlichen Thematiken, Film der John-Lennon-Oberschule, Infostände, Informationstafeln).

 
Eintritt: 10,00.



Denkmäler – Gedenken an den Krieg

03.12.2005-23.12.2005
Ausstellung
Berliner Rathaus, Berlin  


Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse der Projektarbeiten aus dem Jugendprojekt der Berliner Regionalmuseen "Denkmäler -Gedenken an den Krieg".


Denkmäler - Gedenken an den Krieg "Schönholzer Heide"

10.09.2005, 13.00 Uhr
Stadtführung
Berlin


Entlang der S-Bahntrasse zwischen Wilhelmsruh und Schönholz, im Norden vom Obelisken des sowjetischen Ehrenmals und im Süden durch den Städtischen Friedhof Pankow III begrenzt, erstreckt sich der Volkspark Schönholzer Heide im Ortsteil Wilhelmsruh. Nur noch wenig erinnert an die wechselhafte Geschichte dieses Grünzuges. Lediglich Ehrenmal, Kriegsgräberstätte, Hochbunker und vereinzelte Fundamentreste verweisen auf die Nutzungsgeschichte dieses Areals, insbesondere während des Krieges und in der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Zum Tag des offenen Denkmals präsentieren Schüler einer 11. Klasse des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums die Ergebnisse ihrer Spurensuche zur Geschichte des sowjetischen Ehrenmals, der ehemaligen Zwangsarbeiterlager und der nach 1945 angelegten Gräberstätte in der Schönholzer Heide. Darüber hinaus ist die Kennzeichnung und temporäre Aufstellung von Informationstafeln auf dem Gelände geplant.

Zugang auch für Rollstuhlfahrer
Treffpunkt: Parkeingang Hermann-Hesse-Straße / Paul-Zobel-Sportplatz (S-Bhf. Schönholz)
Weitere Informationen: www.denk-mal-an-berlin.de und telefonisch unter 030.481 40 47.

Veranstalter: Museumsverbund Pankow in Kooperation mit dem Verein zur Förderung der Denkmalpflege Denk mal an Berlin und dem Carl-von-Ossietzky-Gymnasium



Denkmäler - Gedenken an den Krieg "Schönholzer Heide"

10.09.2005, 15.00 Uhr
Stadtführung
Berlin


Entlang der S-Bahntrasse zwischen Wilhelmsruh und Schönholz, im Norden vom Obelisken des sowjetischen Ehrenmals und im Süden durch den Städtischen Friedhof Pankow III begrenzt, erstreckt sich der Volkspark Schönholzer Heide im Ortsteil Wilhelmsruh. Nur noch wenig erinnert an die wechselhafte Geschichte dieses Grünzuges. Lediglich Ehrenmal, Kriegsgräberstätte, Hochbunker und vereinzelte Fundamentreste verweisen auf die Nutzungsgeschichte dieses Areals, insbesondere während des Krieges und in der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Zum Tag des offenen Denkmals präsentieren Schüler einer 11. Klasse des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums die Ergebnisse ihrer Spurensuche zur Geschichte des sowjetischen Ehrenmals, der ehemaligen Zwangsarbeiterlager und der nach 1945 angelegten Gräberstätte in der Schönholzer Heide. Darüber hinaus ist die Kennzeichnung und temporäre Aufstellung von Informationstafeln auf dem Gelände geplant.

Zugang auch für Rollstuhlfahrer
Treffpunkt: Parkeingang Hermann-Hesse-Straße / Paul-Zobel-Sportplatz (S-Bhf. Schönholz)
Weitere Informationen: www.denk-mal-an-berlin.de und telefonisch unter 030.4814047.

Veranstalter: Museumsverbund Pankow in Kooperation mit dem Verein zur Förderung der Denkmalpflege Denk mal an Berlin und dem Carl-von-Ossietzky-Gymnasium



Denkmäler - Gedenken an den Krieg: "Hochbunker Wittenauer Straße"

11.09.2005, 10.00-18.00 Uhr
Sonstiges
Berlin


14 Uhr: Vortrag (Fr. Kammerlohr, Fr. Kasper), Ort: Wiese vor dem Bunker
14.45 Uhr: Führung (Schüler der Grundschule am Fließtal), Treffpunkt: Wiese vor dem Bunker
14-18 Uhr: Ausstellung und Film: Ort: vor und im Bunker

An der Wittenauer Straße entstanden nach 1940 zwei Luftschutzbunker vom Baustab Speer, die zu seinem typischem Bunkerbauprogramm in Berlin gehörten. Schüler der Grundschule am Fließtal setzen sich gemeinsam mit der Künstlerin Birgit Kammerlohr und der Filmemacherin Barbara Kasper mit der Geschichte des Bunkers auseinander. Die Kinder haben im Rahmen des Projekts "Tanze Bunker" Gelegenheit, mit Menschen zu sprechen, die hier Schutz gefunden hatten. Als Ergebnis des Workshops werden ein Film und eine Ausstellung mit Fotografien, Fundstücken und Collagen gezeigt. Zeitzeugen, die den Bunker aus persönlicher Erfahrung kennen, sind anwesend.

Zugang auch für Rollstuhlfahrer.


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Museumspädagogischer Dienst Berlin,
Klosterstrasse 68, 10179 Berlin, info@kulturprojekte-berlin.de
MD-Infoline: 030-90 26 99 444
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