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Zwanzig internationale Künstler zollen Käthe Kollwitz Tribut mit ihren Werken

06.09.2005-05.10.2005
Ausstellung
Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, Berlin  




 
Eintritt: 5,00. Ermäßigt 2,50.


Zwanzig Tage ohne Krieg

19.06.2005, 15.30 Uhr
Video/Film
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin  


Jeden Sonntag bietet das Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst um 14 Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung an. Im Anschluss daran beginnt die Filmvorführung "Zwanzig Tage ohne Krieg", 1976

Regie: Alexej German, s/w, 102 min., deutsche Synchronfassung
Kriegsweihnacht 1942. Der Frontberichterstatter Lopatin reist ins Hinterland, um an einem Kriegsfilm mitzuarbeiten. Er trifft auf zahlreiche Menschen, die von ihrem Schicksal erzählen, trennt sich von seiner Frau und begegnet einer neuen Liebe.

Es steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen im Kinosaal zur Verfügung. Vorbestellungen können leider nicht entgegengenommen werden.

 
Eintritt: frei.



Zwischen Heimattümelei und Dokumentationswillen –Völkische Fotografie

16.08.2005, 18.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Museum Europäischer Kulturen, Berlin  


Vortrag von Ulrich Hägele

Rahmenveranstaltung zur Ausstellung "Menschenbild und Volksgesicht. Positionen zur Porträtfotografie im Nationalsozialismus"

Bild: Marcel D’Apuzzo: Benningen, Aus der Serie: Unser neues Volksgesicht, 2005.



Zwischen Hoffnung und Ohnmacht. Pazifisten in Berlin. "Dies ist nicht unser Krieg!" Engagierte Musiker um Brecht

15.11.2005, 19.30 Uhr
Lesung/Vortrag
Museum Mitte am Gesundbrunnen, Berlin  


In seiner "Legende vom toten Soldaten", die er ab 1918 zur Gitarre vortrug, rechnete Bert Brecht unbarmherzig mit dem Militarismus seiner Zeit ab. Wegen dieses Liedes wurde der Dichter 1933 von den neuen Machthabern ausgebürgert. Die mit ihm befreundeten Komponisten Hanns Eisler und Kurt Weill hatten sich in der "Ballade vom Soldaten", dem Film "Niemandsland“" oder dem "Kanonensong" aus der "Dreigroschenoper" ebenso deutlich vom Krieg distanziert und mussten ebenfalls aus Hitler-Deutschland fliehen. Damit aber endete ihr Engagement nicht. In neuen Werken wie dem Chorwerk "Krieg dem Kriege" oder dem Musiktheater "Johnny Johnson" intensivierten sie vielmehr ihre Warnung vor dem Krieg, dem das NS-Regime trotz anderslautender Lippenbekenntnisse entgegensteuerte. Hörbeispiele aus fünf Jahrzehnten belegen, dass auch nach 1945 die Angst vor neuen Kriegen nicht verschwand.

 
Eintritt: frei.


Zwischen Hoffnung und Ohnmacht. Pazifisten in Berlin. "Streik aller gegen den Krieg - Aus dem Leben und Werk Armin T. Wegners"

10.11.2005, 19.30 Uhr
Lesung/Vortrag
Museum Mitte am Gesundbrunnen, Berlin  


Lesung und Vortrag von Christoph Haacker

Die pazifistische Einstellung Armin T. Wegners (1886-1978) entstand aufgrund der erschütternden Erfahrungen als Sanitätssoldat im osmanischen Reich während des I. Weltkriegs. Das Massaker an den Armeniern, das er als Augenzeuge miterlebte und dokumentierte, prangerte Wegner in mehreren - auch heute noch bekannten - offenen Briefen an.

Der erfolgreiche Reiseschriftsteller hielt auch in den 1920-30er Jahren an seinem pazifistisch-sozialen Engagement im Berliner BUND DER KRIEGSDIENSTGEGNER fest, den er mitbegründet hatte. Auf Vortragsreisen forderte er die Abkehr von "Kadavergehorsam, Rüstungsfrevel und Morderziehung". Sein konsequentes Eintreten gegen Verfolgung und Terror des NS-Regimes brachten ihm schließlich Gefängnis und mehrmonatige KZ-Haft ein. Nach seiner Entlassung ging Wegner ins Exil, aus dem er - trotz der Anerkennung seiner Verdienste durch die Bundesrepublik - nur für kurze Zeit nach Deutschland zurückkehrte.

 
Eintritt: frei.



Zwischen Hoffnung und Ohnmacht. Pazifisten in Berlin. Ostermarsch und Friedensdekade - Friedenssehnsucht im Kalten Krieg

22.11.2005, 19.30 Uhr
Gespräch/Diskussion
Museum Mitte am Gesundbrunnen, Berlin  


Gesprächsrunde mit Vertretern von Friedensinitiativen aus Ost und West.

In den 1970er/80er Jahren entstanden in beiden deutschen Staaten Friedensbewegungen mit vergleichbaren Zielen, allerdings sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Im geteilten Berlin waren beide Bewegungen auf engstem Raum nebeneinander aktiv. Ziel war hüben wie drüben, weitere Aufrüstung und die drohende Aufstellung atomarer Mittelstreckenraketen in Deutschland und Europa zu verhindern, aber auch die ideologischen Arsenale in den Köpfen zu entrümpeln. In der DDR entwickelte sich aus den vorwiegend unter dem Dach der Kirche organisierten Initiativen seit Mitte der 80er Jahre zusehends eine Protestbewegung, die Bürger- und Menschenrechte einforderte, auch politische Forderungen erhob und schließlich das Ende des herrschenden Systems einläuten sollte.



Zwischen Krieg und Frieden

01.04.2005-30.05.2005
Ausstellung
Bezirkszentralbibliothek Friedrichshain - Kreuzberg, Berlin  


Eine Buch- und Medienausstellung zum Thema "Kriegsende - erste Nachkriegszeit" aus den Beständen der Hauptbibliothek des Bezirks Friedichshain-Kreuzberg.


Zwischen letztem Aufgebot und Neubeginn. Kriegsende im Berliner Osten

08.06.2005, 19.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Berlin  


Lichtbildervortrag von Prof. D. Jürgen Hofmann (Historiker).

 
Eintritt: frei.


Zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftswunder - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

28.08.2005, 10.30 Uhr
Stadtführung
Berlin


Die 50er Jahre, das ist das Jahrzehnt von Wiederbewaffnung und Wirtschaftswunder, Petticoat und Nierentisch, Halbstarken und Petticoat. Neue Zuversicht und neue Unsicherheit prägen gleichermaßen dieses Jahrzehnt. In Berlin beginnen zugleich Wiederaufbau und eine immer tiefere Teilung: Westberlin wird zum "Schaufenster des Westens" ausgebaut, im Osten entstehen "Arbeiterpaläste". Der Aufstand des 17. Juni 1953 zeigt erstmals auf dramatische Weise die Unzufriedenheit der DDR-Bürger und beschert dem Westen seinen Nationalfeiertag.

Begleiten Sie uns auf eine Zeitreise zu den berühmtesten Schauplätzen der 1950er Jahre. Dabei werden kulturelle und politische Hauptschauplätze aber auch Orte des "unbekannten" Alltagslebens besucht. Ausstiege finden zum Beispiel im Hansaviertel und in der Karl-Marx-Allee statt.

Die multimediale Stadtrundfahrten mit dem Zeitreisen-Shuttle machen die Vergangenheit an konkreten historischen Schauplätzen in Berlin sinnlich begreifbar. Film- und Tondokumente werden an den konkreten Originalschauplätzen auf den zusätzlichen Monitoren in dem Videobus wiedergegeben und von kompetenten Guides kommentiert.

Treffpunkt: Friedrichstraße/Mittelstraße (Seiteneingang Dussmann)

Weitere Infos unter www.videobustour.de

Bild: Karl-Marx-Allee in Ostberlin



Zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftswunder - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

03.09.2005, 16.15 Uhr
Stadtführung
Berlin


Die 50er Jahre, das ist das Jahrzehnt von Wiederbewaffnung und Wirtschaftswunder, Petticoat und Nierentisch, Halbstarken und Petticoat. Neue Zuversicht und neue Unsicherheit prägen gleichermaßen dieses Jahrzehnt. In Berlin beginnen zugleich Wiederaufbau und eine immer tiefere Teilung: Westberlin wird zum "Schaufenster des Westens" ausgebaut, im Osten entstehen "Arbeiterpaläste". Der Aufstand des 17. Juni 1953 zeigt erstmals auf dramatische Weise die Unzufriedenheit der DDR-Bürger und beschert dem Westen seinen Nationalfeiertag.

Begleiten Sie uns auf eine Zeitreise zu den berühmtesten Schauplätzen der 1950er Jahre. Dabei werden kulturelle und politische Hauptschauplätze aber auch Orte des "unbekannten" Alltagslebens besucht. Ausstiege finden zum Beispiel im Hansaviertel und in der Karl-Marx-Allee statt.

Die multimediale Stadtrundfahrten mit dem Zeitreisen-Shuttle machen die Vergangenheit an konkreten historischen Schauplätzen in Berlin sinnlich begreifbar. Film- und Tondokumente werden an den konkreten Originalschauplätzen auf den zusätzlichen Monitoren in dem Videobus wiedergegeben und von kompetenten Guides kommentiert.

Treffpunkt: Friedrichstraße/Mittelstraße (Seiteneingang Dussmann)

Weitere Infos unter www.videobustour.de

Bild: Karl-Marx-Allee in Ostberlin


 
Eintritt: 17,50. Ermäßigt 13,50.


Zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftswunder - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle

17.09.2005, 11.30 Uhr
Stadtführung
Berlin


Die 50er Jahre, das ist das Jahrzehnt von Wiederbewaffnung und Wirtschaftswunder, Petticoat und Nierentisch, Halbstarken und Petticoat. Neue Zuversicht und neue Unsicherheit prägen gleichermaßen dieses Jahrzehnt. In Berlin beginnen zugleich Wiederaufbau und eine immer tiefere Teilung: Westberlin wird zum "Schaufenster des Westens" ausgebaut, im Osten entstehen "Arbeiterpaläste". Der Aufstand des 17. Juni 1953 zeigt erstmals auf dramatische Weise die Unzufriedenheit der DDR-Bürger und beschert dem Westen seinen Nationalfeiertag.

Begleiten Sie uns auf eine Zeitreise zu den berühmtesten Schauplätzen der 1950er Jahre. Dabei werden kulturelle und politische Hauptschauplätze aber auch Orte des "unbekannten" Alltagslebens besucht. Ausstiege finden zum Beispiel im Hansaviertel und in der Karl-Marx-Allee statt.

Die multimediale Stadtrundfahrten mit dem Zeitreisen-Shuttle machen die Vergangenheit an konkreten historischen Schauplätzen in Berlin sinnlich begreifbar. Film- und Tondokumente werden an den konkreten Originalschauplätzen auf den zusätzlichen Monitoren in dem Videobus wiedergegeben und von kompetenten Guides kommentiert.

Treffpunkt: Friedrichstraße/Mittelstraße (Seiteneingang Dussmann)

Weitere Infos unter www.videobustour.de

Bild: Karl-Marx-Allee in Ostberlin


 
Eintritt: 17,50. Ermäßigt 13,50.

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