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Welchen Krieg meinst du?

14.09.2005-16.09.2005, 9.00-13.00 Uhr
Workshops
Museen Tempelhof-Schöneberg mit Jugend Museum, Berlin  


Das Jugend Museum Schöneberg, das KreuzbergMuseum und das Museum Neukölln machen Berliner Schulklassen ein gemeinsames bezirksübergreifendes Angebot: An drei aufeinander folgenden Projekttagen besuchen die Jugendlichen die Ausstellungen in den drei Museen und erfahren das Thema "Krieg, Flucht und Migration" aus verschiedenen Blickwinkeln.

Für Schulklassen ab Klasse 9.
Anmeldung nur über Jugend Museum Schöneberg.



Welchen Krieg meinst du?

21.09.2005-23.09.2005, 9.00-13.00 Uhr
Workshops
Museen Tempelhof-Schöneberg mit Jugend Museum, Berlin  


Das Jugend Museum Schöneberg, das KreuzbergMuseum und das Museum Neukölln machen Berliner Schulklassen ein gemeinsames bezirksübergreifendes Angebot: An drei aufeinander folgenden Projekttagen besuchen die Jugendlichen die Ausstellungen in den drei Museen und erfahren das Thema "Krieg, Flucht und Migration" aus verschiedenen Blickwinkeln.

Für Schulklassen ab Klasse 9.
Anmeldung nur über Jugend Museum Schöneberg.



Welchen Krieg meinst du?

28.09.2005-30.09.2005, 9.00-13.00 Uhr
Museen Tempelhof-Schöneberg mit Jugend Museum, Berlin  


Das Jugend Museum Schöneberg, das KreuzbergMuseum und das Museum Neukölln machen Berliner Schulklassen ein gemeinsames bezirksübergreifendes Angebot: An drei aufeinander folgenden Projekttagen besuchen die Jugendlichen die Ausstellungen in den drei Museen und erfahren das Thema "Krieg, Flucht und Migration" aus verschiedenen Blickwinkeln.

Für Schulklassen ab Klasse 9.
Anmeldung nur über Jugend Museum Schöneberg.



Welchen Krieg meinst du?

19.10.2005-21.10.2005, 9.00-13.00 Uhr
Workshops
Museen Tempelhof-Schöneberg mit Jugend Museum, Berlin  


Das Jugend Museum Schöneberg, das KreuzbergMuseum und das Museum Neukölln machen Berliner Schulklassen ein gemeinsames bezirksübergreifendes Angebot: An drei aufeinander folgenden Projekttagen besuchen die Jugendlichen die Ausstellungen in den drei Museen und erfahren das Thema "Krieg, Flucht und Migration" aus verschiedenen Blickwinkeln.

Für Schulklassen ab Klasse 9.
Anmeldung nur über Jugend Museum Schöneberg.



Welchen Krieg meinst du?

09.11.2005-11.11.2005, 9.00-13.00 Uhr
Workshops
Museen Tempelhof-Schöneberg mit Jugend Museum, Berlin  


Das Jugend Museum Schöneberg, das KreuzbergMuseum und das Museum Neukölln machen Berliner Schulklassen ein gemeinsames bezirksübergreifendes Angebot: An drei aufeinander folgenden Projekttagen besuchen die Jugendlichen die Ausstellungen in den drei Museen und erfahren das Thema "Krieg, Flucht und Migration" aus verschiedenen Blickwinkeln.

Für Schulklassen ab Klasse 9.
Anmeldung nur über Jugend Museum Schöneberg.



Welches Gesicht hat die Erinnerung? - Stumme Zeitzeugen in Berlin West und Ost

11.09.2005-30.09.2005
Ausstellung
Die PUMPE - Jugendkulturzentrum, Berlin  


Großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien, fotografiert von Jugendlichen aus Wedding und Hohenschönhausen unter der künstlerischen Leitung des Fotografen Herbert Bents.

 
Eintritt: frei.


Wenn die Kraniche ziehen

26.05.2005, 21.00 Uhr
Video/Film
Zitadelle Spandau, Berlin  


Openair Kinosommer auf der Bastion König

Drama, UdSSR 1957, 95 Min. Ein Film von Michail Kalatosow mit Tatjana Samoilowa, Alexei Batalow, Wassili Merkurjew.

Moskau, 1939: Boris und Veronika müssen Abschied voneinander nehmen, als Boris in den Krieg zieht. Kurz darauf wird Veronika ausgebombt und bei seiner Familie untergebracht. Sie verliert Kontakt zu Boris und heiratet dessen Bruder, wartet aber insgeheim immer noch auf ihre eigentliche Liebe. Erst als sie von nach Hause zurückkehrenden Soldaten erfährt, dass Boris tot ist, wird ihr die Sinnlosigkeit ihres Wartens bewusst…
Ausgezeichnet mit der Goldenen Palme bei den 11. Internationalen Filmfestspielen Cannes!

Weitere Informationen: Tel. 030.354944210 oder www.openairkino-zitadelle.de.

 
Eintritt: 6,50. Ermäßigt 5,50, Kinder bis 15 Jahre 4,50.



Wenn Kinder zaubern könnten

08.06.2005, 20.00 Uhr
Video/Film
Museum Ephraim-Palais, Berlin  


Begleitprogramm zur Ausstellung "Berliner Kindheit zwischen 1945 und 2005"

Im Kleinen Hof zeigt und kommentiert Detlef Hilbrecht Super 8-Filme aus der Kinderladen -Zeit.

 
Eintritt: frei.



Wer Sturm sät. Die Vertreibung der Deutschen

03.03.2005
Gespräch/Diskussion
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin  


Professor Mich Brumlik, Direktor des Fritz-Bauer-Instituts in Frankfurt am Main, setzt sich in seiner neuen Veröffentlichung mit den jüngsten Debatten um den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen wie auch mit der Entwicklung der kollektiven Erinnerung daran auseinander. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges flohen Millionen Deutsche aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten oder sie wurden später aus ihrer Heimat vertrieben bzw. zwangsausgesiedelt. Unzählige dieser Deutschen wurden dabei Opfer von Raub, Mord und Vergewaltigung. Micha Brumlik erkennt das Leid der vertriebenen Deutschen an. Doch er betrachtet die Vertreibung der Deutschen als eine beinahe notwendige Konsequenz der vorausgegangenen monströsen Vernichtungs- und Umsiedlungspolitik des NS-Regimes im Osten Europas, insbesondere in Polen. Seine Analyse stellt die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten in den historischen Kontext des "Jahrhunderts der Vertreibungen", vom Genozid der Türken an den Armeniern, der Deportation der Tschetschenen-Inguschen und der Krim-Tataren durch Stalin bis hin zum Bürgerkrieg und den Vertreibungen im post-kommunistischen Jugoslawien. Wie kein anderes Regime hat die NS-Diktatur die Politik der "ethnischen Säuberungen" bis ins Unvorstellbare gesteigert und damit noch nie gekannte Verbrechen an der Menschheit verübt. Sich dieser Geschichte zu stellen, so Brumlik, muss auf einen Verzicht jeder Gedenkkultur hinauslaufen, die sich allein auf die deutschen Opfer von Vertreibungen bezieht. Micha Brumlik plädiert für eine verantwortungsvolle Erinnerungskultur.

Nach dem einleitenden Vortrag freuen sich die Veranstalter, die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e.V., die Deutsch-Polnische Akademische Gesellschaft e.V. und die Stiftung Haus der Demokratie auf eine rege Diskussion.

Bild: Ein Soldat hat seine Schwester gefunden, die wie durch ein Wunder überlebte. Vater und Mutter wurden von den Faschisten erschossen. Bei der Stadt Karatschew, 1943. Foto: Arkadi Samoilowitsch Schaichet (1898-1959). RIA Nowosti, Radio Echo Moskau, www.kriegsende.aktuell.ru.

 
Eintritt: frei.



Widerstand zwischen Verfolgung und Terror

17.07.2005, 14.00 Uhr
Video/Film
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin  


D 1994, WDR, 45 Min. Regie: Heribert Schwan

Bild: Offifzier im Widerstand: von Seydlitz-Kurzbach



Wir waren halbe Russen

07.12.2005, 14.00-18.00 Uhr
Fachpublikum
Informations- und Dokumentationszentrum Berlin, Berlin  


Lehrerfortbildung - Filmvorführung und Zeitzeugengespräch. Die Schicksale von vier Menschen aus den Lagern Torgau und Mühlberg, die im Februar 1947 nach Westsibirien transportiert wurden.

Weitere Informationen unter Tel. 030.90 21 28 79 und www.lisum.de.



Wir waren Nachbarn - 92 Biographien von jüdischen Zeitzeugen

27.01.2005-03.04.2005
Ausstellung
Rathaus Schöneberg, Berlin  


Die erzählten Geschichten ehemaliger jüdischer Nachbarn bilden das Zentrum der Ausstellung. Die Gestaltung des Raumes erinnert daher an ein biografisches Archiv oder eine alte Bibliothek. Statt alter Folianten laden große Familienbücher, persönlichen Fotoalben ähnlich, zum Lesen ein. Eine andere Form der Erzählung ist ein Interview-Film: 4 jüdische und 11 nicht-jüdische Zeitzeugen erinnern sich an ihre Kindheit und Jugend im Bayerischen Viertel, dem gleichen Viertel, an dessen Rand das Rathaus, der Ort der Ausstellung, liegt. Es sind "Geteilte Erinnerungen", so der Titel des Films.

Ausstellung und Film sind Ergebnis eines 20jährigen kontinuierlichen Erinnerungsprozesses: Am Anfang gab es nur Dokumente, zumeist aus der Perspektive der NS- Bürokratie, später erschreckende Zahlen: Über 6.000 Namen von Menschen, die vor ihrer Deportation in Schöneberg und 240, die in Tempelhof ihren letzten Wohnsitz hatten. Doch allmählich bekamen einzelne Namen ein Gesicht. Jüdische Zeitzeugen, die heute in aller Welt verstreut leben, haben ihre Familiengeschichten erzählt: Von einem normalen bürgerlichen Leben zusammen mit den christlichen Nachbarn und auch von ihrer kulturellen Heimat in der deutschen Literatur und Musik, die nicht zuletzt auch von jüdischen Künstlern geprägt waren. Von ihrer Flucht und davon, dass viele ihre Eltern und Großeltern oft im jugendlichen Alter verlassen mussten. Zumeist haben sie erst nach dem Krieg davon erfahren, dass ihre Verwandten in die Vernichtungslager in den besetzten osteuropäischen Ländern verschleppt wurden. Die Sammlung von Biografien ehemaliger Nachbarn, darunter auch Prominente aus Wissenschaft und Kultur, ist über die Jahre auf über 100 angewachsen und damit eine der größten Sammlungen dieser Art in der Stadt. Für diese Ausstellung sind 92 Familiengeschichten ausgewählt worden, darunter 8 aus Tempelhof. Zusammen sind sie ein Kaleidoskop jüdischen Lebens. Frühere Ausstellungen, 1995 im Haus am Kleistpark und 1999 und 2000 open air auf dem Bayerischen Platz, haben die These von Hannah Arendt bestätigt, dass sich über das Erzählen ein emotionaler Zugang zur Vergangenheit ergibt - gerade auch für Jüngere.

Das Bayerische Viertel: Im Bayerischen Viertel in Berlin lebten Anfang der 30er Jahre etwa 16.000 Menschen, die sich zur jüdischen Gemeinde zählten. In diesem Viertel gehörten jüdische Nachbarn, Klassenkameraden und Freunde so selbstverständlich zum Alltagsleben wie kulturelle jüdische Einrichtungen, Geschäfte, Anwalts- und Arztpraxen. Die Ausstellung dokumentiert, dass auch in diesem Viertel Berlins der Prozess der Entrechtung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bewohner fast ohne Widerstand der Nachbarn geschehen konnte. Seit 1993 erinnert das ungewöhnliche 80-teilige Denkmal der Künstler Stih/Schnock an diese schrittweise Ausgrenzung. Das Bayerische Viertel ist damit zu einem exemplarischen Ort im 'Kollektiven Gedächtnis' der Stadt geworden.

Anmeldung und Information für Gruppen und Schulklassen: Kunstamt, Tel. 030.75 60 69 64 oder 030.75 60 47 03.

Bild: Aufnahme aus der Ausstellung


 
Eintritt: frei.


Wir waren Nachbarn: Gedenkveranstaltung

27.01.2005, 19.00 Uhr
Gedenkveranstaltung
Rathaus Schöneberg, Berlin  


Anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz - Veranstalter: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. und die Deutsch-Israelische Gesellschaft.

Zu diesem Anlass wurden mit Unterstützung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft drei Zeitzeuginnen aus Israel und Russland eingeladen. Sie haben als Kinder und Jugendliche die NS-Zeit überlebt, während ihre Familien Opfer der NS-Gewaltherrschaft wurden.

Im Anschluss an die Gedenkstunde wird die Ausstellung: "Wir waren Nachbarn" in der Ausstellungshalle eröffnet, in der zusammen mit den ausführlichen Lebensgeschichten der drei eingeladenen Zeitzeuginnen 92 Biografien ehemals Schöneberger und Tempelhofer jüdischer Nachbarn dokumentiert sind. Ein Interviewfilm mit Zeitzeugen: „Geteilte Erinnerungen“ wurde für diesen Anlass produziert und ist stündlich zu sehen (45 Minuten).



Wo geht´s bitte zur Mauer? Grenz-Erfahrungen in einer wiedervreeinigten Stadt, in einem erweiterten Europa

12.07.2005, 19.30 Uhr
Gespräch/Diskussion
Dokumentationszentrum Berliner Mauer, Berlin  


Die Berliner Mauer hat nicht nur Berlin fast dreißig Jahre lang gespalten. Sie war Teil einer Trennungslinie, an der sich die europäischen Nationen in zwei sich feindlich gegenüberstehenden Blöcken trafen. Mit dem Fall der Mauer und der Überwindung der osteuropäischen Diktaturen endete die Epoche der Systemkonfrontation. Seitdem ist es der Europäischen Union gelungen, mit der Osterweiterung einen Teil der osteuropäischen Staaten in ein gemeinsames Europa zu integrieren.

Mit dem Entstehen eines neuen Europas ist aber auch die Frage verbunden, wie man sich die gemeinsame Vergangenheit der Spaltung vergegenwärtigt. Nicht nur Berlin hat sich in dieser Frage schwer getan. Die Erinnerungen und Erfahrungen der Zeitzeugen sind in Ost und West unterschiedlich und in den einzelnen Ländern selbst gibt es verschiedene Standpunkte und Meinungen, beispielsweise was die Gewichtung der beiden Diktaturen angeht.

Wie kann vor diesem Hintergrund an Mauer und Eisernen Vorhang erinnert werden? Bedarf die Erinnerung der Auskunft von Zeitzeugen bzw. wer trägt die Erinnerung weiter? Und wie ordnet sich das Gedenken an die Berliner Mauer in die Geschichtspolitik der Stadt Berlin ein?

Es diskutieren:
Dr. Gabriele Camphausen, Berlin, Vorsitzende des Vereins Berliner Mauer und Fachbereichsleiterin Politische Bildung bei der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Wolfgang Templin, Berlin, Publizist, Jaroslav Sonka, Berlin und Prag, Studienleiter der Europäische Akademie BerlinDie Berliner Mauer hat nicht nur Berlin fast dreißig Jahre lang gespalten. Sie war Teil einer Trennungslinie, an der sich die europäischen Nationen in zwei sich feindlich gegenüberstehenden Blöcken trafen. Mit dem Fall der Mauer und der Überwindung der osteuropäischen Diktaturen endete die Epoche der Systemkonfrontation. Seit dem ist es der Europäischen Union gelungen, mit der Osterweiterung einen Teil der osteuropäischen Staaten in ein gemeinsames Europa zu integrieren. Mit dem Entstehen eines neuen Europas ist aber auch die Frage verbunden, wie man sich die gemeinsame Vergangenheit der Spaltung vergegenwärtigt. Nicht nur Berlin hat sich in dieser Frage schwer getan. Die Erinnerungen und Erfahrungen der Zeitzeugen sind in Ost und West unterschiedlich und in den einzelnen Ländern selbst gibt es verschiedene Standpunkte und Meinungen, beispielsweise was die Gewichtung der beiden Diktaturen angeht. Wie kann vor diesem Hintergrund an Mauer und Eisernen Vorhang erinnert werden? Bedarf die Erinnerung der Auskunft von Zeitzeugen bzw. wer trägt die Erinnerung weiter? Und wie ordnet sich das Gedenken an die Berliner Mauer in die Geschichtspolitik der Stadt Berlin ein? Es diskutieren: Dr. Gabriele Camphausen, Berlin, Vorsitzende des Vereins Berliner Mauer und Fachbereichsleiterin Politische Bildung bei der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Wolfgang Templin, Berlin, Publizist Jaroslav Sonka, Berlin und Prag, Studienleiter der Europäische Akademie Berlin
Moderation: Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlaments

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Heinrich-Böll-Stiftung.



ZeitWende

23.10.2005, 11.30 Uhr
Lesung/Vortrag
Museum Europäischer Kulturen, Berlin  


Szenische Lesung im Rahmen des Themenjahrs der Berliner Museen "Zwischen Krieg und Frieden" zu 60 Jahre Kriegsende

Drei Schauspieler lesen in 4 Folgen Literatur aus und in Berlin von 1945 bis heute. "ZeitWende" behandelt die Veränderungen privater, gesellschaftlicher und politischer Natur. Josefa Nadler, die Protagonistin in "Flugasche" von Monika Maron, setzt sich mit den politischen Strukturen der DDR und der Beziehung zwischen männlich und weiblich auseinander. In Irmtraud Morgners Montageroman "Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura" geht es um die Möglichkeiten der Veränderung der Geschlechterbilder. Im Westen leben/suchen mittlerweile Frauen ganz offen ihre Liebe zueinander (Elisabeth Plessen, Orlanda). Dann geht es auch um das Gefühl der Stadt, im Dazwischen von Apathie und Punk, um den Versuch einer Ordnung vor der Auflösung (Thomas Brussig, Helden wie wir; Sven Regner, Herr Lehmann) und um die Bedeutung der Wende in West und Ost.

Texte von Jurek Becker, Thomas Brussig, Ingeborg Drewitz, Monika Maron, Irmtraud Morgner, Elisabeth Plessen, Sven Regener u.a.

Keine Reservierung erforderlich. Weitere Informationen unter 030.54 71 46 74 oder www.projects-plays-productions.de.



Zentrale Gedenkveranstaltung

08.05.2005, 14.00 Uhr
Gedenkveranstaltung
Deutscher Bundestag, Berlin  


Feierstunde im Deutschen Bundestag mit einer Rede des Bundespräsidenten, der Anwesenheit der Bundesregierung und einem musikalischen Rahmenprogramm.

Bild: Das Reichstagsgebäude



Zentrale Gedenkveranstaltung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg

02.05.2005, 18.00 Uhr
Gedenkveranstaltung
Alte Feuerwache, Berlin  


Gedenkveranstaltung zum 60 Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung Berlins mit Bezirksbürgermeisterin Cornelia Reinauer und BVV-Vorsteher Riza Baran. Dr. Jahn, Leiter des Museums Karlshorst, zeigt und kommentiert Fotos sowjetischer Kriegsberichterstatter. Die Musiker- und Schauspielergruppe von Marina Schubarth singt russische Volkslieder, Lieder aus dem Konzentrationslager und Siegeslieder.

Ein Projekt des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Amt für Bildung, Fachbereich Bezirksgeschichte und Museum in Kooperation mit dem Verein zur Erforschung und Darstellung der Geschichte Kreuzbergs e.V., der Gesellschaft für internationalen Kulturaustausch e.V. und Plateau Gelb - Büro für Mediales, gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung, dem Hauptstadtkulturfonds, dem Bezirkskulturfonds des Bezirks Friedrichhain-Kreuzberg und der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

Bild: Bildausschnitt aus sowjetischem Propaganda-Plakat “Hissen wir die Fahne des Sieges über Berlin“, W.S.Iwanow, 1945. Quelle: RIA Nowosti, Radio Echo Moskau, www.kriegsende.aktuell.ru.



Zentrale Gedenkveranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

30.04.2005
Gedenkveranstaltung
Gedenkstätte Halbe  





Zeugenschaft und Übersetzung. Zeugen, Journalisten und Übersetzer im Nürnberger Prozeß

08.11.2005, 20.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Martin-Gropius-Bau, Berlin  


Vortrag mit Tonbeispielen von Tomas Fitzel, Berlin im Kinosaal
Moderation: Dr. Burkhard Asmuss, Berlin

Tomas Fitzel, 1963 geboren, ist als freier Journalist für verschiedene Rundfunkanstalten und Tageszeitungen tätig. Er ist Autor zahlreicher Beiträge zu kulturellen und zeitgeschichtlichen Themen und hat mehrere Arbeiten zum Nürnberger Prozeß vorgelegt, darunter die aufwendig recherchierten, auf Interviews und Erzählungen von Zeitzeugen basierenden Rundfunkfeatures "Ein Schiff im Trümmermeer. Der Nürnberger Prozeß. Ein Originalton-Feature mit Zeitzeugen" (SFB/MDR 1996) und "Emigranten im Nürnberger Prozeß" (ORB 1996) sowie den Aufsatz "Eine Zeugin im Nürnberger Prozeß" (in: Der Nationalsozialismus vor Gericht, hrg. v. Gerd R. Ueberschär, 1999).

Burkhard Asmuss, 1951 geboren, ist Sammlungsleiter und Kurator beim Deutschen Historischen Museum in Berlin. Er hat dort an mehreren bedeutenden zeitgeschichtlichen Ausstellungen mitgewirkt, zuletzt an der diesjährigen Dokumentation zum 60. Jahrestag des Kriegsendes 1945 - Der Krieg und seine Folgen.



Zum Gedenken an die Rede Martin-Luther Kings

10.09.2005, 10.30 Uhr
Gedenkveranstaltung
St. Marienkirche, Berlin  


Die Veranstaltung erinnert an die Rede Martin-Luther Kings in der Marienkirche im September 1964.


Zum Gedenken an die Rede Martin-Luther Kings

11.09.2005, 10.30 Uhr
Gedenkveranstaltung
St. Marienkirche, Berlin  


Die Veranstaltung erinnert an die Rede Martin-Luther Kings in der Marienkirche im September 1964.

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Klosterstrasse 68, 10179 Berlin, info@kulturprojekte-berlin.de
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