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Interviews mit Besiegten und Befreiten im Wittenberger Land 1945

20.04.2005, 18.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin  


Es lesen Christel und Klaus-A. Panzig "Sowjetsoldaten schreiben aus Deutschland - Deutsche beschreiben die Besatzer. Briefe und Aufsätze".


Iwans Kindheit

12.06.2005, 15.30 Uhr
Video/Film
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin  


Jeden Sonntag bietet das Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst um 14 Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung an. Im Anschluss daran beginnt die Filmvorführung "Iwans Kindheit", 1962.

Regie: Andrej Tarkowskij, s/w, 97 min., deutsche Synchronfassung

Geschichte über das kurze Leben des 12jährigen elternlosen Iwan, der aus einem Heim wegläuft und Kundschafter in der Roten Armee wird. Schließlich gerät er in Gefangenschaft und wird von der SS erschossen.
Ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen in Venedig 1962 und anderen internationalen Preisen.

Es steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen im Kinosaal zur Verfügung. Vorbestellungen können leider nicht entgegengenommen werden.

 
Eintritt: frei.



Jizchak Schwersenz

21.02.2005, 19.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Rathaus Schöneberg, Berlin  


Wir waren Nachbarn - 92 Biographien von jüdischen Zeitzeugen - Rahmenprogramm

Jizchak Schwersenz, ein Zeitzeuge aus Berlin, überlebte untergetaucht in Berlin.

Im John-F.-Kennedy-Saal



Juden in Sachsen

04.05.2005-06.05.2005
Ausstellung
Freistaat Sachsen - Vertretung beim Bund, Berlin  




 
Eintritt: frei.


Jüdisches Leben rund um den Hackeschen Markt

01.01.2005-01.12.2005
Führung
Stadtmitte


Die Spandauer Vorstadt in der Mitte Berlins war bis in die Zeit des Nationalsozialismus ein Zentrum jüdischen Lebens. Was passierte damals in diesem Viertel? Welche Zeugnisse gibt es noch und wie gehen wir heute damit um?
Anschließend empfiehlt die MD infoline der Berliner Museen eine Führung im Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt.

Sprachen: Deutsch, Englisch
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 115 € für Gruppen, 80 € für Schulklassen / 100 € für auswärtige Schulklassen.
Termine für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung
Anmeldung und Informationen: MD infoline der Berliner Museen, Tel. 030.90 26 99 444.



Jugend im Dritten Reich

06.12.2005, 19.00-21.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Gemeindesaal der Evangelischen Johannisgemeinde, Berlin  


Vortrag von Dr. Kurt Schilde, Universität Siegen, über die Ermordung des Hitlerjungen Herbert Norkus durch Kommunisten in Moabit 1932, der zum "Blutzeugen der Bewegung" stilisiert wurde.

 
Eintritt: 5,00.


Jugend im Dritten Reich

13.12.2005, 19.00-21.00 Uhr
Video/Film
Gemeindesaal der Evangelischen Johannisgemeinde, Berlin  


Vorführung des 1933 entstandenen Films "Hitlerjunge Quex" über Norbert Norkus mit anschließender Diskussion.
Einführung und Leitung: Ernst Haiger

 
Eintritt: 5,00.


Jugendkulturen in Berlin - gestern und heute

15.06.2005, 19.00 Uhr
Gespräch/Diskussion
Museum Ephraim-Palais, Berlin  


Begleitprogramm zur Ausstellung "Berliner Kindheit zwischen 1945 und 2005"

Im Kleinen Hof lädt die Stiftung Stadtmuseum ein zur Gesprächsrunde mit Überraschungsgästen.

 
Eintritt: frei.



Jugendprojekt "Denkmäler – Gedenken an den Krieg"

01.07.2005-31.12.2005
Aktionen zum Mitmachen
Berliner Regionalmuseen


Ein Gemeinschaftsprojekt des Arbeitskreises Berliner Regionalmuseen zum Tag des offenen Denkmals 2005 in Kooperation mit Denk mal an Berlin e. V. - Verein zur Förderung der Denkmalpflege für Kinder der 4. - 11. Klassen.

Aus Anlass des "Tages des offenen Denkmals" werden sieben Regionalmuseen in ihren Häusern und vor Ort im Stadtraum museumspädagogische Projekte mit Kindern und Jugendlichen durchführen. Im Mittelpunkt der vielfältigen Aktivitäten steht das Thema "Denkmäler - Gedenken an den Krieg", methodisch geleitet von den Grundsätzen des forschenden und entdeckenden Lernens und der produktorientierten Arbeitsweise.

Entdecken, erfahren, erleben, verstehen und bewusst machen der eigenen Umgebung – Abseits von Schulranzen, Vokabeln pauken und Kreidestaub sollen junge Menschen durch eigenes Forschen und Entdecken an prägenden Elementen ihrer Umgebung ihre Lebenswelt erkennen lernen. Durch Erlebtes Geschichte erhalten und durch eigenes Engagement Verantwortung übernehmen ist das intendierte Ziel des Projektes. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer kleinen Ausstellung oder durch Führungen der Kinder und Jugendlichen vor Ort präsentiert. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Projektergebnisse in ihrer Gesamtheit im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Tags des offenen Denkmals im Roten Rathaus zu präsentieren. Der Denkmalsalon steht unter der Schirmherrschaft des Chefs der Senatskanzlei, André Schmitz und des Senatsbaudirektor, Hans Stimmann und findet anlässlich des Tags des offenen Denkmals am 12. September zum Schwerpunktthema der Veranstaltung "Krieg und Frieden" statt. Im Anschluss daran kann die Dokumentation Besuchern des Rathauses präsentiert werden.

Beteiligte Regionalmuseen und Themen:

- Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf mit "Bestandsaufnahme bezirkliche Kriegsdenkmäler"
- MitteMuseum: "Überleben im Bunker"
- Museum Neukölln: "Trümmerfrauen in der Nachkriegszeit - das Denkmal in Neukölln"
- Museumsverbund Pankow in Kooperation mit einer Schule aus dem Ortsteil Pankow: "Schönholzer Heide - ein widersprüchlicher Ort der Erinnerung"
- Heimatmuseum Reinickendorf: "Der Bunker Wittenauer Straße"
- Schöneberg Museum / Jugend im Museum: "Der `Großbelastungskörper´ an der General-Pape-Straße" - Kletterwand, Café oder Gedenkort?
- Stadtgeschichtliches Museum Spandau: "An den Krieg erinnern - Denkmäler in Spandau"



Kariert, gestreift und Modisches aus Bindfaden

26.06.2005, 11.30 Uhr
Führung
Museum Europäischer Kulturen, Berlin  


Führung und Gespräch mit Dagmar Neuland-Kitzerow

Kleidungsgeschichten um 1945

 
Eintritt: 3,00.



Käthe Kollwitz und der Krieg

01.04.2005-30.04.2005
Ausstellung
Anti-Kriegs-Museum, Berlin  


Ausstellung aus Beständen des Käthe-Kollwitz-Museum.

Vernissage am 01. April um 18 Uhr mit dem Schirmherrn, Direktor Fritsch vom Käthe-Kollwitz-Museum.

 
Eintritt: frei.



Kein Bammel! Antisemitismus selbstBewusst entgegentreten

05.09.2005-12.09.2005, 8.00-14.00 Uhr
Aktionen zum Mitmachen
Museen Tempelhof-Schöneberg mit Jugend Museum, Berlin  


Schülerseminar in Kooperation mit "Bildungsbausteine gegen Antisemitismus".

Ab 10. Klasse



Konzert mit jungen Solisten der russischen Musik-Stiftung "Neue Namen"

20.05.2005, 18.00 Uhr
Musik/Konzert
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur, Berlin  


Bild: Plakat "Wir haben Leningrad gehalten", W.Serow, 1944. Quelle: RIA Nowosti, Radio Echo Moskau, www.kriegsende.aktuell.ru.


Krieg und Ernährung 1939-1946

11.05.2005-19.06.2005
Ausstellung
Schwartzsche Villa, Berlin  


Die Ausstellung zeigt die Unterschiede in der Ernährung je nach "Eingruppierung" durch die Nationalsozialisten; Situation der neun ausländischen Partnerstädte des Bezirks 1945.

Themen in der Ausstellung:
- Verwaltung der Ernährung/Stimmungsberichte 1939/1942/1945/1946
- Korruption u.a. am Beispiel der Steglitzer Firma Nöthling während des Krieges
- Plündern/strafrechtliche Verfolgung
- Ersatz-Lebensmittel, Information der Öffentlichkeit, Vermittlung in den Schulen während des Krieges und 1945/46
- Ernährungslage, Lebensmittelversorgung und Verfolgung der Juden
- Ernährungsmangel aus medizinischer Sicht 1945/1946
- Alliierte und Versorgung 1945/1946
- Ernährungsforschung: Ernst Günther Schenck (SS-WVHA)
- Zwangsarbeit auf der Domäne Dahlem.

Begleitend zur Ausstellung werden Vorträge und Führungen angeboten.

Bild: Nach dem Krieg: Markt am Schildhornplatz in Berlin-Steglitz, um 1947. Archiv Heimatverein Steglitz



Krieg und Frieden - Thematische Stadtrundfahrt mit dem Schiff

08.05.2005, 11.30 Uhr
Bootstour
Berlin


Unterdrückung und Widerstand, Zerstörung und Aufbau - das sind die Themen dieser Fahrt. Berlin war in der NS-Zeit nicht nur Reichshauptstadt, sondern auch Zentrale des Terrors. Hier sollte nach Plänen von Albert Speer die Welthauptstadt Germania entstehen, doch im Mai 1945 war Berlin eine Trümmerwüste. Unmittelbar nach der Kapitulation öffneten in der Vier-Sektoren-Stadt Theater und Kinos, Zeitungen und Verlage wurden gegründet, viele Exilierte kehrten zurück. Euphorisch wurde die Neugestaltung der Stadt geplant. Wir berichten über die Bombenangriffe, deren Spuren bis heute sichtbar sind, und über den Wiederaufbau städtischer Strukturen, über Schwarzhandel und Kulturkämpfe, über die Politik der Besatzungsmächte und die zunehmende Spaltung der Stadt bis zur Blockade. Eine Fahrt (nicht nur) zum 60. Jahrestag des Kriegsendes mit Zeitzeugenberichten und literarischen Einlagen.

Abfahrtstelle: Märkisches Ufer, Nähe Märkisches Museum, Reederei Riedel, U/S-Bhf. Jannowitzbrücke, U-Bhf. Märkisches Museum (U 2). Schiff: Spreeperle.
Weitere Informationen: Tel. 030.215 44 50, email: info@berliner-geschichtswerkstatt.de.

 
Eintritt: 13,00. Ermäßigt 10,00 (Mitglieder), Kinder bis 14 Jahre frei.



Krieg und Frieden - Thematische Stadtrundfahrt mit dem Schiff

05.06.2005, 15.30 Uhr
Bootstour
Berlin


Unterdrückung und Widerstand, Zerstörung und Aufbau - das sind die Themen dieser Fahrt. Berlin war in der NS-Zeit nicht nur Reichshauptstadt, sondern auch Zentrale des Terrors. Hier sollte nach Plänen Albert Speers die Welthauptstadt Germania entstehen, doch im Mai 1945 war Berlin eine Trümmerwüste. Unmittelbar nach der Kapitulation öffneten in der Vier-Sektoren-Stadt Theater und Kinos, Zeitungen und Verlage wurden gegründet, viele Exilierte kehrten zurück. Euphorisch wurde die Neugestaltung der Stadt geplant. Wir berichten über die Bombenangriffe, deren Spuren bis heute sichtbar sind, und über den Wiederaufbau städtischer Strukturen, über Schwarzhandel und Kulturkämpfe, über die Politik der Besatzungsmächte und die zunehmende Spaltung der Stadt bis zur Blockade. Eine Fahrt (nicht nur) zum 60. Jahrestag des Kriegsendes mit Zeitzeugenberichten und literarischen Einlagen.

 
Eintritt: 13,00. Ermäßigt 10,00 (Mitglieder), Kinder bis 14 Jahre frei.


Krieg und Gewalt in vorgeschichtlicher Zeit

15.06.2005, 19.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Museum für Vor- und Frühgeschichte, Berlin  


Referentin: Dr. Heidi Peter-Röcher (Freie Universität Berlin)


Kriegsbiografien - Deutschland-Tagebuch 1945-1946

27.04.2005, 18.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin  


Es liest Elke Scherstjanoi aus "Deutschland-Tagebuch 1945-1946. Aufzeichnungen eines Rotarmisten" von Wladimir Gelfand.

Bild: Verachtung für die Verzweifelten: Wladimir Gelfand



Kriegsbiografien - Fronteinsatz

06.04.2005, 18.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin  


Stefan Doernberg liest "Fronteinsatz - Erinnerung eines Rotarmisten, Historikers und Botschafters".


Kriegsbiografien - Scherwitz

13.04.2005, 18.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin  


Anita Kugler liest aus ihrem Buch "Scherwitz - Der jüdische SS-Offizier".

Anita Kugler ist einer ganz und gar unglaublichen Biographie auf die Spur gekommen. Das Schicksal des »jüdischen SS-Offiziers« ist einmalig, weil sich in seinem Leben die Katastrophen und Absurditäten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verdichten. Nichts ist so, wie es zu sein scheint.

»Am 26. April 1948 wird Dr. Eleke Scherwitz, Regionalleiter für die Betreuung der Opfer des Nationalsozialismus in Oberschwaben, als mutmaßlicher Kriegsverbrecher verhaftet.« Mit diesem Satz beginnt Anita Kugler ihre Biographie über einen Mann, dessen Name und Herkunft unklar sind, der Kindersoldat bei einem Freikorps in Litauen war und sich später zu einer der seltsamsten Figuren in der Geschichte der SS entwickelte. In Riga leitete er das KZ-Außenlager »Lenta«, in dem Luxusgüter für SS-Offiziere hergestellt wurden. Die bei ihm beschäftigten jüdischen Handwerker nannten ihn »Chaze«, Kamerad, Beschützer, Lebensretter. Es war ein Konzentrationslager, in dem es alles gab, außer der Freiheit. Gleich nach dem Krieg behauptete Scherwitz, in Wahrheit Jude zu sein, und jeder wollte ihm glauben. Unter amerikanischer Besatzung begann er eine antifaschistische Karriere, bis ihn seine Vergangenheit einholte. Ihm wurde vorgeworfen, im Herbst 1944 drei jüdische Häftlinge auf der Flucht erschossen zu haben. Nach drei Prozessen ohne Beweise verurteilte ihn das Schwurgericht München 1950 wegen Totschlags zu sechs Jahren Gefängnis. Seine jüdische Herkunft wurde ihm strafverschärfend angekreidet, die »Tötung eigener Rassegenossen« galt deutschen Richtern als eine »besonders verwerfliche« Tat. Heute fordern ehemalige Häftlinge der »Lenta« seine Rehabilitierung, auch solche, die ihn damals belastet haben.

Anita Kugler hat jahrelang in in- und ausländischen Archiven Scherwitz’ Spuren verfolgt und mit Zeitzeugen gesprochen. Ihre Biographie ist wissenschaftlich genau, dabei spannend wie ein Krimi und verstörend von der ersten bis zur letzten Zeile.



Krücke

04.09.2005, 11.30 Uhr
Video/Film
Museum Europäischer Kulturen, Berlin  


Rahmenveranstaltung zur Ausstellung "Die Stunde Null - Überleben 1945"

Regie: Jörg Grünler, 1992, 98 Min.

Kinder- und Jugendfilm nach dem gleichnamigen Buch von Peter Härtling. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges verliert der 13-jährige Tom auf dem Bahnhof seine Mutter. In Wien lernt er "Krücke", einen Schieber und Überlebenskünstler, kennen. Er wird für Tom der beste Freund.

Bild: Standbild aus dem Film


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