Seite 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19

"Brundibar" - Kinderoper

09.11.2005, 18.00 Uhr
Musik/Konzert
Konzerthaus, Berlin  


Kinderoper von Hans Krása für Menschen ab 10 Jahre - Eintritt frei.

Anlässlich der Wiederkehr des historischen Datums der Reichspogromnacht. Kooperationspartner u. a. Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das Tschechische Zentrum Berlin, das Zentrum für Antisemitismusforschung und die Jüdische Gemeinde in Berlin.

Musikalische Leitung: Manuel Rößler. Künstlerische Leitung: Kerstin Straßburg. Der Chor besteht aus über 30 Berliner Kindern, die zum großen Teil Opern- und Musicaler-fahrungen haben. Im Anschluss Publikumsgespräch mit Uwe Neumärker, Geschäftsführer der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Zu jeder Aufführung gehört ein Gespräch mit Greta Klingsberg, die als Kind in Theresienstadt 50 mal die Hauptrolle der Aninka sang. Frau Klingsberg kommt aus Jerusalem für eine Woche nach Berlin, sie steht ab 06.11. für Interviews zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.kleisthaus.de.

 
Eintritt: frei.



"Brundibar" - Kinderoper

10.11.2005, 9.30 Uhr
Musik/Konzert
Konzerthaus, Berlin  


Kinderoper von Hans Krása für Menschen ab 10 Jahre - Eintritt frei.

Anlässlich der Wiederkehr des historischen Datums der Reichspogromnacht. Kooperationspartner u. a. Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das Tschechische Zentrum Berlin, das Zentrum für Antisemitismusforschung und die Jüdische Gemeinde in Berlin.

Musikalische Leitung: Manuel Rößler. Künstlerische Leitung: Kerstin Straßburg. Der Chor besteht aus über 30 Berliner Kindern, die zum großen Teil Opern- und Musicaler-fahrungen haben. Im Anschluss Publikumsgespräch mit Uwe Neumärker, Geschäftsführer der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Zu jeder Aufführung gehört ein Gespräch mit Greta Klingsberg, die als Kind in Theresienstadt 50 mal die Hauptrolle der Aninka sang. Frau Klingsberg kommt aus Jerusalem für eine Woche nach Berlin, sie steht ab 06.11. für Interviews zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.kleisthaus.de.

 
Eintritt: frei.



"Brundibar" - Kinderoper

10.11.2005, 12.00 Uhr
Musik/Konzert
Konzerthaus, Berlin  


Kinderoper von Hans Krása für Menschen ab 10 Jahre - Eintritt frei.

Anlässlich der Wiederkehr des historischen Datums der Reichspogromnacht. Kooperationspartner u. a. Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das Tschechische Zentrum Berlin, das Zentrum für Antisemitismusforschung und die Jüdische Gemeinde in Berlin.

Musikalische Leitung: Manuel Rößler. Künstlerische Leitung: Kerstin Straßburg. Der Chor besteht aus über 30 Berliner Kindern, die zum großen Teil Opern- und Musicaler-fahrungen haben. Im Anschluss Publikumsgespräch mit Uwe Neumärker, Geschäftsführer der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Zu jeder Aufführung gehört ein Gespräch mit Greta Klingsberg, die als Kind in Theresienstadt 50 mal die Hauptrolle der Aninka sang. Frau Klingsberg kommt aus Jerusalem für eine Woche nach Berlin, sie steht ab 06.11. für Interviews zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.kleisthaus.de.

 
Eintritt: frei.



"Ich war neunzehn" und "Ballada o soldatje"

06.05.2005
Video/Film
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur, Berlin  


17.30 Uhr "Ich war neunzehn", Regie: Konrad Wolf
20.00 Uhr "Ballada o soldatje", Regie Grigorij Tschuchraj
mit einer Einführung von Dr. Hans-Joachim Schlegel, Filmhistoriker und - kritiker.

 
Eintritt: 5,00.


"Svoi" und "Woschoshdenije"

15.04.2005
Video/Film
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur, Berlin  


17.30 Uhr - "Svoi" Regie: Dmitri Meschijew, 2004 - in russischer Sprache
20.00 Uhr - "Woschoshdenije", Regie: Larissa Schepitko, 1976 - in russischer Sprache
mit einer Einführung von Dr. Hans-Joachim Schlegel, Filmhistoriker und - kritiker.

Bild: Russisches Plakat "Der kannibalische Vegetarier" - oder "Zwei Seiten einer Medaille". Quelle: www.plakaty.ru.

 
Eintritt: 5,00.



"Zeit der Götter" und "Dürers Erben"

12.01.2006, 19.00 Uhr
Video/Film
Martin-Gropius-Bau, Berlin  


Dokumentarfilmabend mit anschließendem Podiumsgespräch. Gezeigt werden " Zeit der Götter", 1993, Dokumentarfilm über Arno Breker, 92 Min, 16 mm und "Dürers Erben", 1995/96, Dokumentarfilm über die Leipziger Schule, 57 Min, 16 mm.

Am Podiumsgespräch nehmen teil: Lutz Dammback, Eckhart Gillen, Marc Wellmann - Kurator der Bernhard-Heiliger-Ausstellung.

 
Eintritt: frei.



...ein jeder nach seiner Fasson? - 300 Jahre Zuwanderung nach Friedrichshain-Kreuzberg

30.04.2005-30.10.2005
Ausstellung
Kreuzberg Museum, Berlin  


Manche Einwanderergruppen entwickelten in Berlin eine ausgeprägte Gruppenidentität und grenzten sich zunächst von der Aufnahmegesellschaft ab, andere trachteten danach, sich den dort vorgefundenen Lebensmustern schnell anzupassen und sich zu assimilieren. Konflikte zwischen Immigranten und der ansässigen Bevölkerung waren noch Jahrzehnte nach ihrer Ankunft keine Seltenheit. Die meisten Einwanderergruppen betrachteten sich aber nach einer gewissen Aufenthaltsdauer als konstitutiver Teil des Gemeinwesens, in dem sie nun lebten, und prägten es nachhaltig. Wie die Aufnahmegesellschaft und ihre Institutionen jeweils auf die Ankömmlinge reagierte und welche Mechanismen und Verhaltensweisen sie entwickelte, um sie zu integrieren oder auszugrenzen, wird in der Ausstellung thematisiert. Es zeigt sich, dass es stets von unterschiedlichen Faktoren und Standpunkten abhängt, ob Migranten als Bereicherung oder Bedrohung empfunden werden.

In dem seit 2001 fusionierten multikulturellen Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gilt es nun, sich über die unterschiedlichen Prägungen durch Zuwanderer zu verständigen und ein gemeinsames Selbstverständnis zu entwickeln, in dem Platz für die verschiedenen Kulturen ist.

Im sechzigsten Jahr nach der Kapitulation und Befreiung Deutschlands gilt ein besonderes Augenmerk den Themen Zwangsdeportation, Flucht und Vertreibung im Verlauf und in der Folge des Zweiten Weltkriegs: Von 1940 bis 1945 deportierten die Nazis aus den besetzten Ländern Europas Tausende Menschen zwangsweise zur Arbeit nach Berlin. Viele verloren ihr Leben oder trugen bleibende gesundheitliche Schäden davon. Nach Ende des Krieges erreichten große Trecks deutscher Flüchtlinge und Vertriebenen Berlin. Sie lebten zunächst in Notquartieren und Übergangslagern, wenn sie nicht bei Verwandten Unterkunft fanden. Wie viele Zuwanderer glaubten auch sie zunächst, dass ihr Aufenthalt in Friedrichshain oder Kreuzberg nur vorübergehend sei. Im Laufe der Jahre richteten sie sich in der neuen Heimat ein und trugen maßgeblich zum Wiederaufbau des kriegszerstörten Berlins bei.

Die Antwort der Bundesrepublik Deutschland auf die Aufnahme aber auch Nicht-Aufnahme deutscher Flüchtlinge in den Jahren 1933 bis 1945 im Ausland waren vier Worte im Artikel 16 des Grundgesetzes "Politisch Verfolgte genießen Asyl". Anfang der 80er Jahre, nach der Verhängung des Kriegsrechtes in Polen, suchten Anhänger der Solidarnosc-Bewegung in Berlin politisches Asyl. Sie waren eine der ersten großen Gruppen politischer Flüchtlinge in Berlin. Ihnen folgten Asylsuchende aus der Türkei und Vorderasien sowie in den 90er Jahren Bürgerkriegsflüchtlinge aus den ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken, aus Nord- und Zentralafrika und anderen Krisenherden der Welt.

Zur Ausstellung erscheinen eine CD-Rom mit Texten, Fotos, historischen Abbildungen und Dokumenten sowie eine Multivision zum Einsatz in Schulen und in der politischen Bildung.
Eröffnung am 29. April, 19 Uhr

 
Eintritt: frei.



„Ihr Gewissen war ihr Antrieb“. Der 20. Juli 1944 und Hessen

07.07.2005-30.10.2005
Ausstellung
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin  


Eine Ausstellung des Hessischen Hauptstaatsarchivs Wiesbaden

„Das Attentat auf Adolf Hitler und der sich daran anschließende Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 waren der Kulminationspunkt des Widerstands gegen das verbrecherische NS-Regime. In einer fast ausweglosen Situation wagten die Verschwörer des 20. Juli 1944 den – wie es Henning von Tresckow, einer der führenden Köpfe des militärischen Widerstands, ausdrückte – „entscheidenden Wurf“. Für die meisten der beteiligten Widerstandskämpfer und auch ihre Angehörigen endete dieser letzte große Akt des Aufbegehrens in einer Katastrophe. Die am 20. Juli 1944 Beteiligten entschlossen sich aus politisch-moralischer Verantwortung heraus zum aktiven Handeln und opferten damit selbstlos ihr Leben für das Ziel eines umfassenden Neubeginns. Anlässlich des 60. Jahrestages des 20. Juli 1944 stehen daher die Vorgeschichte, die Ereignisse dieses Tages und ihre Folgen im Zentrum dieser Ausstellung.

Dennoch beschränkt sich diese Ausstellung nicht auf den 20. Juli 1944. An diesem Tag fand kein Militärputsch statt, sondern ein Umsturzversuch, in den auch zivile Gruppierungen des Widerstands eingebunden waren. Nach einem erfolgreichen Umsturz hätte die Macht an eine zivile Regierung übergeben werden sollen, die vor allem die „Majestät des Rechts“ wiederherstellen wollte.

Aufgrund dieser engen, wechselseitigen Verknüpfung von militärischem und zivilem Widerstand ist der 20. Juli 1944 konzeptionell gleichsam „eingebettet“ worden in den zivilen Widerstand. Der vielgestaltige zivile Widerstand, vor allem der aus der Arbeiterbewegung, aber auch aus dem Bürgertum und den Kirchen, schritt voran und wird auch daher zunächst an prägnanten Beispielen dargestellt. Erst im Zuge der verbrecherischen Dynamik des NS-Herrschaftssystems folgte dann seit dem Ende der 1930er Jahre der militärische Widerstand nach.

Der Widerstand erreichte sein Ziel, die NS-Diktatur zu stürzen, nicht. Gleichwohl ist das Denken und Handeln des Widerstands insgesamt nicht allein ein bis heute gültiges Vorbild und Beispiel politischer Moral, sondern die Erfahrungen dieser Zeit prägten auch die politische Kultur in der Nachkriegszeit maßgeblich mit. Nach der Zerrissenheit der Weimarer Republik schlug der gemeinsame Kampf gegen den Nationalsozialismus Brücken zwischen den unterschiedlichen politischen Lagern, die einen erfolgreichen demokratischen Neubeginn in den drei westlichen Besatzungszonen erst ermöglichten. Durch ihre oft leidvolle Zusammenarbeit im Widerstand kamen Menschen aus ganz unterschiedlichen sozialen, kulturellen und konfessionellen Milieus zusammen und bewahrten die Bereitschaft zum politischen Kompromiss über die Zeit nach 1945 hinaus. Daher beleuchtet diese Ausstellung in ihrem letzten Abschnitt auch beispielhaft den Beitrag von Widerstandskämpfern an der demokratischen Neuordnung.

Pädagogisch ist mit dieser Ausstellung des Hessischen Hauptstaatsarchivs der Anspruch verbunden, jungen Menschen herausragende Persönlichkeiten des Widerstands nahe zu bringen, die aus Hessen stammen oder in Hessen gegen das NS-Regime gekämpft haben. Daher sind die einzelnen Themen zweigeteilt, was durch die graphische Gestaltung noch unterstrichen wird. Der erste Teil beschreibt übergreifend Widerstandsgruppen mit ihren jeweiligen politischen Horizonten. Was schließlich Menschen aus diesen Gruppierungen individuell dazu bewogen hat, sich der Diktatur entgegenzustellen und in vielen Fällen auch ihr Leben zu opfern, beschreiben die einzelnen Lebensbilder in einem zweiten Abschnitt. Dieser individuelle Aspekt wird noch einmal verstärkt durch Kapitel zu bestimmten Personen, die ihr Leben für ihre politischen Ziele geopfert haben. Hier wird noch einmal deutlich, dass der Widerstand gegen die Barbarei zuvorderst auf einer persönlichen Gewissensentscheidung beruhte. Daher auch der Titel der Ausstellung in Anlehnung an einen Ausspruch des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker: ‚... ihr Gewissen war ihr Antrieb’.“
(Der Text ist dem Katalog zur Ausstellung „»...Ihr Gewissen war ihr Antrieb«. Der 20. Juli 1944 und Hessen“ entnommen, hrsg. vom Hessischen Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden 2004).



17. Lange Nacht der Museen

29.01.2005, 18.00-2.00 Uhr
Festival
Berliner Museen und Gedenkstätten, Berlin  




 
Eintritt: 12,00. Ermäßigt 8,00.


18. Lange Nacht der Museen

27.08.2005, 18.00-2.00 Uhr
Festival
Berliner Museen und Gedenkstätten, Berlin  




 
Eintritt: 12,00. Ermäßigt 8,00.


180 Grad Berlin. Stadtpanoramen 1945-2005

30.04.2005-26.06.2005
Sonstiges
Pariser Platz  


Der Besucher erlebt durch die Krümmung und Größe des 5 m hohen und 22 m breiten Panoramas einen räumlichen Eindruck und erfährt auf der Rückseite der Installation die Entwicklung des Platzes in den letzten 60 Jahren und die Zerstörung an anderen europäischen Kriegsschauplätzen.


1945: Der Krieg und seine Folgen - Kriegsende und Erinnerungspolitik in Deutschland

28.04.2005-23.10.2005
Ausstellung
Deutsches Historisches Museum, Berlin  


Anlässlich des 60. Jahrestages des Kriegsendes richtet die Ausstellung den Blick auf wesentliche Kriegsereignisse, auf die NS-Verbrechen und vor allem auf die Kriegsfolgen für die beiden deutschen Staaten. Die tiefgreifende und teilweise bis heute reichenden Auswirkungen des Krieges auf die zwei deutschen Nachkriegsgesellschaften und deren Politik sollen sichtbar gemacht werden. Der zeitliche Bogen der Ausstellung erstreckt sich von den letzten Kriegsjahren bin in die Gegenwart.

Bild: Jewgeni Viktorowitsch, Sowjetsoldat Berlin 1947. Porzellan DHM


 
Eintritt: 2,00.


2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß

16.06.2005, 21.15 Uhr
Video/Film
Zitadelle Spandau, Berlin  


Openair Kinosommer auf der Bastion König

Dokumentarfilm, Deutschland 2004, 89 Min. Ein Film von Malte Ludin.

In den 20er Jahren konspiriert der junge Offizier Hanns Elard Ludin in der Reichswehr für die Nationalsozialisten, weshalb er nach der Machtergreifung flugs zum Aufseher über 300.000 SA-Männer aufsteigt. Im Krieg geht er als Gesandter in die Slowakei und zeichnet dort unter anderem für die sogenannte Endlösung verantwortlich - wofür er schließlich zum Tode verurteilt und hingerichtet wird. Knappe 60 Jahre später spürt ein Mann der Geschichte seines Vaters nach.

Regisseur Malte Ludin, dem der Papa in Kindertagen noch als gefallener Widerstandskämpfer erklärt worden war, nimmt seine persönliche und die deutsche Vergangenheit ins Visier und schafft so eine beispielhafte Zustandsbeschreibung einer Familie, die es nie geschafft hat, mit den Schatten der Vergangenheit fertig zu werden. Aufwühlende Doku, in der es Menschen die Sprache verschlägt.

Weitere Informationen: Tel. 030.354944210 oder www.openairkino-zitadelle.de.

 
Eintritt: 6,50. Ermäßigt 5,50, Kinder bis 15 Jahre 4,50.



60 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg - Das Kriegsende und seine Auswirkungen auf Berlin

Berlin und der 8. Mai 1945

16.03.2005, 19.30 Uhr
Lesung/Vortrag
URANIA, Berlin  


Die Vortragsreihe "Berlin und der 8. Mai 1945" setzt sich aus acht Themenschwerpunkten zusammen und beginnt mit einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Wippermann, Friedrich-Meinecke-Institut, FU Berlin.

Warum war der Krieg gerade in Berlin so schrecklich lang? Lag es nur an der Funktion Berlins als Hauptstadt Deutschlands? Oder hatte Berlin für Verteidiger und Angreifer noch eine besondere Bedeutung als Hort und Zentrum des Faschismus? War Berlin Hitlers Berlin? Wie konnte es zu diesem Bild kommen? Ist Hitler doch im österreichischen Braunau geboren, hatte in Wien seine prägenden Eindrücke erhalten und in München die NSDAP aufgebaut, weshalb München von den Nationalsozialisten auch als "Hauptstadt der Bewegung" bezeichnet wurde. Warum also Berlin? Wer hat den Mythos von Hitlers Berlin geschaffen? Nur Goebbels oder auch die Alliierten? Wie sind die Berliner mit diesem Mythos umgegangen?

Bild: Plakat “Es heulte der Satansbraten“, A. Keil, Text A.Scharow, 1944. Quelle: RIA Nowosti, Radio Echo Moskau, www.kriegsende.aktuell.ru.

 
Eintritt: 5,00, Mitglieder 3,50. Ermäßigt 4,50, Schülergruppen mit Ausweis 2,50.



8. Mai 1945 bis 8. Mai 2005 - Sonderveranstaltung zum 60. Jahrestag des Endes von Krieg und NS-Herrschaft am historischen Ort der Kapitulation

08.05.2005, 14.00-0.00 Uhr
Sonstiges
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin  


Sonderveranstaltung mit Lesungen, Filmen, Führungen, Zeitzeugengesprächen, Life-Musik, Kulinarisches aus Russland u.v.m.

Das Museum hat bereits ab 10 Uhr geöffnet. Für die Lesungen wird Eintritt erhoben.

Bild: Am 8. Mai 1945 wurde in Karlshorst die bedingungslose Kapitulation des faschistischen Deutschland unterschrieben. Am 5. Juni 1945 wurde eine Deklaration unterschrieben, in der die Kapitulation noch einmal rechtsgültig formuliert war. 1945. Foto: RIA Nowosti, Radio Echo Moskau, www.kriegsende.aktuell.ru.



80 Jahre Berliner Anti-Kriegs-Museum - Erinnerungen und Anekdoten

01.10.2005, 18.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Anti-Kriegs-Museum, Berlin  




 
Eintritt: frei.


Abschlussgespräch über das Berliner Themenjahr 2005 „Zwischen Krieg und Frieden“

17.12.2005, 18.00 Uhr
Gespräch/Diskussion
Akademie der Künste - Hanseatenweg, Berlin  


Eine Bilanz des Themenjahres "Zwischen Krieg und Frieden"

Im Anschluss daran wird Iris Berben Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger lesen, am Cello begleitet von Thilo Krigar:"Ich bin in Sehnsucht eingehüllt".

Im Plenarsaal



Alliierte und Nachbarländer

06.05.2005, 19.30 Uhr
Ausstellung
Willy-Brandt-Haus, Berlin  


Eröffnung der Ausstellung "Das Jahr 1945". Ende und Neubeginn"

21 Uhr Buchpräsentation von Oliver Lubrich (Herausgeber) "Reisen ins Reich". Ausländische Autoren berichten aus Deutschland (Eichborn-Verlag)
22.30 Uhr Vorführung des Films "Jewgeni Chaldej - Fotograf unter Stalin", Regie: Marc-Henri Wajnberg.

Bild: Jewgeni Chaldej, Berlin, 2. Mai 1945. Sammlung Ernst Volland



Alltag und Überleben im Ghetto Tehresienstadt: Realität und Mythos einer Zwangsgemeinschaft

10.11.2005, 19.00 Uhr
Lesung/Vortrag
Technische Universität Berlin, Berlin  


Referent: Prof. Dr. Wolfgang Benz, Zentrum für Antisemitismusforschung. Im Mittelpunkt stehen historische Filme aus Theresienstadt. In Anwesenheit von Greta Klingenberg.

Weitere Informationen auch unter www.kleisthaus.de.

 
Eintritt: frei.



Annedore und Julius Leber

03.07.2005, 11.00 Uhr
Video/Film
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin  


Eltern im Widerstand - D 1994, SFB, 44 Min. Regie: Heike Bretschneider.

Bild: Annedore Leber mit ihren Kindern



Annedore und Julius Leber

10.07.2005, 11.00 Uhr
Video/Film
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin  


Eltern im Widerstand - D 1994, SFB, 44 Min. Regie: Heike Bretschneider

Bild: Annedore Leber mit ihren Kindern


Seite 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19


Museumspädagogischer Dienst Berlin,
Klosterstrasse 68, 10179 Berlin, info@kulturprojekte-berlin.de
MD-Infoline: 030-90 26 99 444
> Impressum

Suche   
 

Aktuelle RadioTipps  

 

Neunzehn fünfundvierzig - Friedensweihnacht

Do 22. Dezember 13.07 Uhr - DeutschlandRadio Kultur
Weihnachten 1945 im NKWD-Speziallager Fünfeichen

Hintergrund Kultur: Mit ständiger Angst kann man nicht überleben

Fr 23. Dezember 19.15 Uhr - Deutschlandfunk
Die Klavierhändlerin Helga Loewenberg und der jüdische Oberkantor von Amsterdam berichten aus ihrem Leben
 

Publikationen zum Thema

 
Nation und Nationalismus
Deutschland und Polen
15 Jahre Mauerfall
60 Jahre 20. Juli 1944
Deutsche Zeitgeschichte: 60er und 70er Jahre