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Szenische Lesung im Rahmen des Themenjahrs der Berliner Museen "Zwischen Krieg und Frieden" zu 60 Jahre Kriegsende
Drei Schauspieler lesen in 4 Folgen Literatur aus und in Berlin von 1945 bis heute. "ZeitWende" behandelt die Veränderungen privater, gesellschaftlicher und politischer Natur. Josefa Nadler, die Protagonistin in "Flugasche" von Monika Maron, setzt sich mit den politischen Strukturen der DDR und der Beziehung zwischen männlich und weiblich auseinander. In Irmtraud Morgners Montageroman "Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura" geht es um die Möglichkeiten der Veränderung der Geschlechterbilder. Im Westen leben/suchen mittlerweile Frauen ganz offen ihre Liebe zueinander (Elisabeth Plessen, Orlanda). Dann geht es auch um das Gefühl der Stadt, im Dazwischen von Apathie und Punk, um den Versuch einer Ordnung vor der Auflösung (Thomas Brussig, Helden wie wir; Sven Regner, Herr Lehmann) und um die Bedeutung der Wende in West und Ost.
Texte von Jurek Becker, Thomas Brussig, Ingeborg Drewitz, Monika Maron, Irmtraud Morgner, Elisabeth Plessen, Sven Regener u.a.
Keine Reservierung erforderlich. Weitere Informationen unter 030.54 71 46 74 oder www.projects-plays-productions.de.
The exhibition illustrates the situation of the museums and its collections around 1945: the fate of the grand Berlin art collection at the end of war, the impact of the NS regime and war, the combination of unique treasures unto painting, sculptures and graphic art looking into the subject of peace and war.
Besuchereingang:
Museum of European Cultures
ab / from 8 Mai 2005: Arnimallee 25
Berlin-Dahlem
Public transport:
U-Bhf. Dahlem Dorf
Bus X 11, X 83, 110, 183
Opening Hours:
Mon closed
Tue 10:00 a.m. - 6:00 p.m.
Wed 10:00 a.m. - 6:00 p.m.
Thu 10:00 a.m. - 6:00 p.m.
Fri 10:00 a.m. - 6:00 p.m.
Sat 11:00 a.m. - 6:00 p.m.
Sun 11:00 a.m. - 6:00 p.m.
www.smb.spk-berlin.de
website partially in English
Picture: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz
Entrance: 4,00. Ermäßigt 2,00, öffentliche Führungen 3,00.
Führung und Gespräch mit Prof. Konrad Vanja
Entrance: 3,00.

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Zeugenschaft und Übersetzung. Zeugen, Journalisten und Übersetzer im Nürnberger Prozeß
11/08/2005, 20:00 h
readings/lectures
Martin-Gropius-Bau, Berlin 
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Vortrag mit Tonbeispielen von Tomas Fitzel, Berlin im Kinosaal
Moderation: Dr. Burkhard Asmuss, Berlin
Tomas Fitzel, 1963 geboren, ist als freier Journalist für verschiedene Rundfunkanstalten und
Tageszeitungen tätig. Er ist Autor zahlreicher Beiträge zu kulturellen und zeitgeschichtlichen Themen
und hat mehrere Arbeiten zum Nürnberger Prozeß vorgelegt, darunter die aufwendig recherchierten,
auf Interviews und Erzählungen von Zeitzeugen basierenden Rundfunkfeatures "Ein Schiff im
Trümmermeer. Der Nürnberger Prozeß. Ein Originalton-Feature mit
Zeitzeugen" (SFB/MDR 1996) und "Emigranten im Nürnberger Prozeß" (ORB 1996) sowie den Aufsatz "Eine Zeugin im Nürnberger Prozeß" (in: Der Nationalsozialismus vor Gericht, hrg. v. Gerd R. Ueberschär, 1999).
Burkhard Asmuss, 1951 geboren, ist Sammlungsleiter und Kurator beim Deutschen Historischen Museum in Berlin. Er hat dort an mehreren bedeutenden zeitgeschichtlichen Ausstellungen mitgewirkt, zuletzt an der diesjährigen Dokumentation zum 60. Jahrestag des Kriegsendes 1945 - Der Krieg und seine Folgen.
website partially in English
Start: 6 pm

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Zwischen Hoffnung und Ohnmacht. Pazifisten in Berlin. "Dies ist nicht unser Krieg!" Engagierte Musiker um Brecht
11/15/2005, 19:30 h
readings/lectures
Museum Mitte am Gesundbrunnen, Berlin 
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In seiner "Legende vom toten Soldaten", die er ab 1918 zur Gitarre vortrug, rechnete Bert Brecht unbarmherzig mit dem Militarismus seiner Zeit ab. Wegen dieses Liedes wurde der Dichter 1933 von den neuen Machthabern ausgebürgert. Die mit ihm befreundeten Komponisten Hanns Eisler und Kurt Weill hatten sich in der "Ballade vom Soldaten", dem Film "Niemandsland“" oder dem
"Kanonensong" aus der "Dreigroschenoper" ebenso deutlich vom Krieg distanziert und mussten ebenfalls aus Hitler-Deutschland fliehen. Damit aber endete ihr Engagement nicht. In neuen Werken wie dem Chorwerk "Krieg dem Kriege" oder dem Musiktheater "Johnny Johnson" intensivierten sie vielmehr ihre Warnung vor dem Krieg, dem das NS-Regime trotz anderslautender Lippenbekenntnisse entgegensteuerte. Hörbeispiele aus fünf Jahrzehnten belegen, dass auch nach 1945 die Angst
vor neuen Kriegen nicht verschwand.
Entrance: frei.

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Zwischen Hoffnung und Ohnmacht. Pazifisten in Berlin. "Streik aller gegen den Krieg - Aus dem Leben und Werk Armin T. Wegners"
11/10/2005, 19:30 h
readings/lectures
Museum Mitte am Gesundbrunnen, Berlin 
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Lesung und Vortrag von Christoph Haacker
Die pazifistische Einstellung Armin T. Wegners (1886-1978) entstand aufgrund der erschütternden Erfahrungen als Sanitätssoldat im osmanischen Reich während des I. Weltkriegs. Das Massaker an den Armeniern, das er als Augenzeuge miterlebte und dokumentierte, prangerte Wegner in mehreren - auch heute noch bekannten - offenen Briefen an.
Der erfolgreiche Reiseschriftsteller hielt auch in den 1920-30er Jahren an seinem pazifistisch-sozialen Engagement im Berliner BUND DER KRIEGSDIENSTGEGNER fest, den er mitbegründet hatte. Auf Vortragsreisen forderte er die Abkehr von "Kadavergehorsam, Rüstungsfrevel und Morderziehung". Sein konsequentes Eintreten gegen Verfolgung und Terror des NS-Regimes brachten ihm schließlich Gefängnis und mehrmonatige KZ-Haft ein. Nach seiner Entlassung ging Wegner ins Exil, aus dem er - trotz der Anerkennung seiner Verdienste durch die Bundesrepublik - nur für kurze Zeit nach Deutschland zurückkehrte.
Entrance: frei.

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Zwischen Hoffnung und Ohnmacht. Pazifisten in Berlin. Ostermarsch und Friedensdekade - Friedenssehnsucht im Kalten Krieg
11/22/2005, 19:30 h
talks/discussions
Museum Mitte am Gesundbrunnen, Berlin 
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Gesprächsrunde mit Vertretern von Friedensinitiativen aus Ost und West.
In den 1970er/80er Jahren entstanden in beiden deutschen Staaten Friedensbewegungen mit vergleichbaren Zielen, allerdings sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Im geteilten Berlin waren beide Bewegungen auf engstem Raum nebeneinander aktiv. Ziel war hüben wie drüben, weitere Aufrüstung und die drohende Aufstellung atomarer Mittelstreckenraketen in Deutschland und Europa zu verhindern, aber auch die ideologischen Arsenale in den Köpfen zu entrümpeln. In der DDR entwickelte sich aus den vorwiegend unter dem Dach der Kirche organisierten Initiativen seit Mitte der 80er Jahre zusehends eine Protestbewegung, die Bürger- und Menschenrechte einforderte, auch politische Forderungen erhob und schließlich das Ende des herrschenden Systems einläuten sollte.

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Zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftswunder - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle
08/28/2005, 10:30 h
guided city tours
Berlin
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Meetingpoint: Dussmann, Friedrichstrasse, corner Mittelstrasse at 11.30 am
Fee: 18 €/ red. 13,50 €
In German only
Address:
Zeitreisen Veranstaltungs- und Projektmanagement
Chodowieckistraße 10
10405 Berlin
Fon + 49 (0) 30 - 44 02 44 50
Fax + 49 (0) 30 - 44 02 44 48
E-Mail: post@zeit-reisen.de
www.zeit-reisen.de

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Zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftswunder - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle
09/03/2005, 16:15 h
guided city tours
Berlin
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Meetingpoint: Dussmann, Friedrichstrasse, corner Mittelstrasse at 11.30 am
Fee: 18 €/ red. 13,50 €
In German only
Address:
Zeitreisen Veranstaltungs- und Projektmanagement
Chodowieckistraße 10
10405 Berlin
Fon + 49 (0) 30 - 44 02 44 50
Fax + 49 (0) 30 - 44 02 44 48
E-Mail: post@zeit-reisen.de
www.zeit-reisen.de
Entrance: 17,50. Ermäßigt 13,50.

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Zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftswunder - Videobustour mit dem Zeitreisen-Shuttle
09/17/2005, 11:30 h
guided city tours
Berlin
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Meetingpoint: Dussmann, Friedrichstrasse, corner Mittelstrasse at 11.30 am
Fee: 18 €/ red. 13,50 €
In German only
Address:
Zeitreisen Veranstaltungs- und Projektmanagement
Chodowieckistraße 10
10405 Berlin
Fon + 49 (0) 30 - 44 02 44 50
Fax + 49 (0) 30 - 44 02 44 48
E-Mail: post@zeit-reisen.de
www.zeit-reisen.de
Entrance: 17,50. Ermäßigt 13,50.
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Museumspädagogischer Dienst Berlin,
Klosterstrasse 68, 10179 Berlin, info@kulturprojekte-berlin.de
MD-Infoline: 030-90 26 99 444 > Imprint
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