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War and Peace - Topical Sight Seeing Tour by Boat
05/08/2005, 11:30 h
tours by boat
Berlin
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Unterdrückung und Widerstand, Zerstörung und Aufbau - das sind die Themen dieser Fahrt. Berlin war in der NS-Zeit nicht nur Reichshauptstadt, sondern auch Zentrale des Terrors. Hier sollte nach Plänen von Albert Speer die Welthauptstadt Germania entstehen, doch im Mai 1945 war Berlin eine Trümmerwüste. Unmittelbar nach der Kapitulation öffneten in der Vier-Sektoren-Stadt Theater und Kinos, Zeitungen und Verlage wurden gegründet, viele Exilierte kehrten zurück. Euphorisch wurde die Neugestaltung der Stadt geplant. Wir berichten über die Bombenangriffe, deren Spuren bis heute sichtbar sind, und über den Wiederaufbau städtischer Strukturen, über Schwarzhandel und Kulturkämpfe, über die Politik der Besatzungsmächte und die zunehmende Spaltung der Stadt bis zur Blockade. Eine Fahrt (nicht nur) zum 60. Jahrestag des Kriegsendes mit Zeitzeugenberichten und literarischen Einlagen.
Abfahrtstelle: Märkisches Ufer, Nähe Märkisches Museum, Reederei Riedel, U/S-Bhf. Jannowitzbrücke, U-Bhf. Märkisches Museum (U 2). Schiff: Spreeperle.
Weitere Informationen: Tel. 030.215 44 50, email: info@berliner-geschichtswerkstatt.de.
Entrance: 13,00. Ermäßigt 10,00 (Mitglieder), Kinder bis 14 Jahre frei.

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War and Peace - Topical Sight Seeing Tour by Boat
06/05/2005, 15:30 h
tours by boat
Berlin
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Unterdrückung und Widerstand, Zerstörung und Aufbau - das sind die Themen dieser Fahrt. Berlin war in der NS-Zeit nicht nur Reichshauptstadt, sondern auch Zentrale des Terrors. Hier sollte nach Plänen Albert Speers die Welthauptstadt Germania entstehen, doch im Mai 1945 war Berlin eine Trümmerwüste. Unmittelbar nach der Kapitulation öffneten in der Vier-Sektoren-Stadt Theater und Kinos, Zeitungen und Verlage wurden gegründet, viele Exilierte kehrten zurück. Euphorisch wurde die Neugestaltung der Stadt geplant. Wir berichten über die Bombenangriffe, deren Spuren bis heute sichtbar sind, und über den Wiederaufbau städtischer Strukturen, über Schwarzhandel und Kulturkämpfe, über die Politik der Besatzungsmächte und die zunehmende Spaltung der Stadt bis zur Blockade. Eine Fahrt (nicht nur) zum 60. Jahrestag des Kriegsendes mit Zeitzeugenberichten und literarischen Einlagen.
Entrance: 13,00. Ermäßigt 10,00 (Mitglieder), Kinder bis 14 Jahre frei.
Referentin: Dr. Heidi Peter-Röcher (Freie Universität Berlin)
Stefan Doernberg liest "Fronteinsatz - Erinnerung eines Rotarmisten, Historikers und Botschafters".
Es liest Elke Scherstjanoi aus "Deutschland-Tagebuch 1945-1946. Aufzeichnungen eines Rotarmisten" von Wladimir Gelfand.
Anita Kugler liest aus ihrem Buch "Scherwitz - Der jüdische SS-Offizier".
Anita Kugler ist einer ganz und gar unglaublichen Biographie auf die Spur gekommen. Das Schicksal des »jüdischen SS-Offiziers« ist einmalig, weil sich in seinem Leben die Katastrophen und Absurditäten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verdichten. Nichts ist so, wie es zu sein scheint.
»Am 26. April 1948 wird Dr. Eleke Scherwitz, Regionalleiter für die Betreuung der Opfer des Nationalsozialismus in Oberschwaben, als mutmaßlicher Kriegsverbrecher verhaftet.« Mit diesem Satz beginnt Anita Kugler ihre Biographie über einen Mann, dessen Name und Herkunft unklar sind, der Kindersoldat bei einem Freikorps in Litauen war und sich später zu einer der seltsamsten Figuren in der Geschichte der SS entwickelte. In Riga leitete er das KZ-Außenlager »Lenta«, in dem Luxusgüter für SS-Offiziere hergestellt wurden. Die bei ihm beschäftigten jüdischen Handwerker nannten ihn »Chaze«, Kamerad, Beschützer, Lebensretter. Es war ein Konzentrationslager, in dem es alles gab, außer der Freiheit. Gleich nach dem Krieg behauptete Scherwitz, in Wahrheit Jude zu sein, und jeder wollte ihm glauben. Unter amerikanischer Besatzung begann er eine antifaschistische Karriere, bis ihn seine Vergangenheit einholte. Ihm wurde vorgeworfen, im Herbst 1944 drei jüdische Häftlinge auf der Flucht erschossen zu haben. Nach drei Prozessen ohne Beweise verurteilte ihn das Schwurgericht München 1950 wegen Totschlags zu sechs Jahren Gefängnis. Seine jüdische Herkunft wurde ihm strafverschärfend angekreidet, die »Tötung eigener Rassegenossen« galt deutschen Richtern als eine »besonders verwerfliche« Tat. Heute fordern ehemalige Häftlinge der »Lenta« seine Rehabilitierung, auch solche, die ihn damals belastet haben.
Anita Kugler hat jahrelang in in- und ausländischen Archiven Scherwitz’ Spuren verfolgt und mit Zeitzeugen gesprochen. Ihre Biographie ist wissenschaftlich genau, dabei spannend wie ein Krimi und verstörend von der ersten bis zur letzten Zeile.
For information please call 030.90 21 28 79
www.lisum.de
website only in German
Die erzählten Geschichten ehemaliger jüdischer Nachbarn bilden das Zentrum der Ausstellung. Die Gestaltung des Raumes erinnert daher an ein biografisches Archiv oder eine alte Bibliothek. Statt alter Folianten laden große Familienbücher, persönlichen Fotoalben ähnlich, zum Lesen ein. Eine andere Form der Erzählung ist ein Interview-Film: 4 jüdische und 11 nicht-jüdische Zeitzeugen erinnern sich an ihre Kindheit und Jugend im Bayerischen Viertel, dem gleichen Viertel, an dessen Rand das Rathaus, der Ort der Ausstellung, liegt. Es sind "Geteilte Erinnerungen", so der Titel des Films.
Ausstellung und Film sind Ergebnis eines 20jährigen kontinuierlichen Erinnerungsprozesses: Am Anfang gab es nur Dokumente, zumeist aus der Perspektive der NS- Bürokratie, später erschreckende Zahlen: Über 6.000 Namen von Menschen, die vor ihrer Deportation in Schöneberg und 240, die in Tempelhof ihren letzten Wohnsitz hatten. Doch allmählich bekamen einzelne Namen ein Gesicht. Jüdische Zeitzeugen, die heute in aller Welt verstreut leben, haben ihre Familiengeschichten erzählt: Von einem normalen bürgerlichen Leben zusammen mit den christlichen Nachbarn und auch von ihrer kulturellen Heimat in der deutschen Literatur und Musik, die nicht zuletzt auch von jüdischen Künstlern geprägt waren. Von ihrer Flucht und davon, dass viele ihre Eltern und Großeltern oft im jugendlichen Alter verlassen mussten. Zumeist haben sie erst nach dem Krieg davon erfahren, dass ihre Verwandten in die Vernichtungslager in den besetzten osteuropäischen Ländern verschleppt wurden. Die Sammlung von Biografien ehemaliger Nachbarn, darunter auch Prominente aus Wissenschaft und Kultur, ist über die Jahre auf über 100 angewachsen und damit eine der größten Sammlungen dieser Art in der Stadt. Für diese Ausstellung sind 92 Familiengeschichten ausgewählt worden, darunter 8 aus Tempelhof. Zusammen sind sie ein Kaleidoskop jüdischen Lebens. Frühere Ausstellungen, 1995 im Haus am Kleistpark und 1999 und 2000 open air auf dem Bayerischen Platz, haben die These von Hannah Arendt bestätigt, dass sich über das Erzählen ein emotionaler Zugang zur Vergangenheit ergibt - gerade auch für Jüngere.
Das Bayerische Viertel: Im Bayerischen Viertel in Berlin lebten Anfang der 30er Jahre etwa 16.000 Menschen, die sich zur jüdischen Gemeinde zählten. In diesem Viertel gehörten jüdische Nachbarn, Klassenkameraden und Freunde so selbstverständlich zum Alltagsleben wie kulturelle jüdische Einrichtungen, Geschäfte, Anwalts- und Arztpraxen. Die Ausstellung dokumentiert, dass auch in diesem Viertel Berlins der Prozess der Entrechtung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bewohner fast ohne Widerstand der Nachbarn geschehen konnte. Seit 1993 erinnert das ungewöhnliche 80-teilige Denkmal der Künstler Stih/Schnock an diese schrittweise Ausgrenzung. Das Bayerische Viertel ist damit zu einem exemplarischen Ort im 'Kollektiven Gedächtnis' der Stadt geworden.
Anmeldung und Information für Gruppen und Schulklassen: Kunstamt, Tel. 030.75 60 69 64 oder 030.75 60 47 03.
Entrance: frei.
Anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz - Veranstalter: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. und die Deutsch-Israelische Gesellschaft.
Zu diesem Anlass wurden mit Unterstützung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft drei Zeitzeuginnen aus Israel und Russland eingeladen. Sie haben als Kinder und Jugendliche die NS-Zeit überlebt, während ihre Familien Opfer der NS-Gewaltherrschaft wurden.
Im Anschluss an die Gedenkstunde wird die Ausstellung: "Wir waren Nachbarn" in der Ausstellungshalle eröffnet, in der zusammen mit den ausführlichen Lebensgeschichten der drei eingeladenen Zeitzeuginnen 92 Biografien ehemals Schöneberger und Tempelhofer jüdischer Nachbarn dokumentiert sind. Ein Interviewfilm mit Zeitzeugen: „Geteilte Erinnerungen“ wurde für diesen Anlass produziert und ist stündlich zu sehen (45 Minuten).
Openair Kinosommer auf der Bastion König
Drama, UdSSR 1957, 95 Min. Ein Film von Michail Kalatosow
mit Tatjana Samoilowa, Alexei Batalow, Wassili Merkurjew.
Moskau, 1939: Boris und Veronika müssen Abschied voneinander nehmen, als Boris in den Krieg zieht. Kurz darauf wird Veronika ausgebombt und bei seiner Familie untergebracht. Sie verliert Kontakt zu Boris und heiratet dessen Bruder, wartet aber insgeheim immer noch auf ihre eigentliche Liebe. Erst als sie von nach Hause zurückkehrenden Soldaten erfährt, dass Boris tot ist, wird ihr die Sinnlosigkeit ihres Wartens bewusst…
Ausgezeichnet mit der Goldenen Palme bei den 11. Internationalen Filmfestspielen Cannes!
Weitere Informationen: Tel. 030.354944210 oder www.openairkino-zitadelle.de.
Entrance: 6,50. Ermäßigt 5,50, Kinder bis 15 Jahre 4,50.
Address:
JugendKulturZentrum PUMPE
Lützowstr.42
D-10785 Berlin-Mitte
Fon: ++49(0)30 26 48 48 30
Fax: ++49(0)30 26 48 48 31
www.jugendkulturzentrumpumpe.de
website partially in English
U1-Kurfürstenstraße, U2-Nollendorfplatz
Bus: No. 341, 148, 100, 129
Entrance: frei.
Workshop for Berlin students 9 am - 1 pm
On three successive days the students will be guided through the exhibition "War, escape and migration".
Registration necessary
Schöneberg Museum und Jugend Museum
Hauptstr. 40/42
10827 Berlin
Fon 030-7560 6163
Fax 030-7560 6329
mail@museentempelhof-schoeneberg.de
www.museen-tempelhof-schoeneberg.de
U7, Eisenacher Straße, S-Bahn-Schöneberg, Bus 104, 146, 148, 348
Workshop for Berlin students 9 am - 1 pm
On three successive days the students will be guided through the exhibition "War, escape and migration".
Registration necessary
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Hauptstr. 40/42
10827 Berlin
Fon 030-7560 6163
Fax 030-7560 6329
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Workshop for Berlin students 9 am - 1 pm
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Workshop for Berlin students 9 am - 1 pm
On three successive days the students will be guided through the exhibition "War, escape and migration".
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Fax 030-7560 6329
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Workshop for Berlin students 9 am - 1 pm
On three successive days the students will be guided through the exhibition "War, escape and migration".
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Fax 030-7560 6329
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Professor Mich Brumlik, Direktor des Fritz-Bauer-Instituts in Frankfurt am Main, setzt sich in seiner neuen Veröffentlichung mit den jüngsten Debatten um den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen wie auch mit der Entwicklung der kollektiven Erinnerung daran auseinander.
Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges flohen Millionen Deutsche aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten oder sie wurden später aus ihrer Heimat vertrieben bzw. zwangsausgesiedelt. Unzählige dieser Deutschen wurden dabei Opfer von Raub, Mord und Vergewaltigung. Micha Brumlik erkennt das Leid der vertriebenen Deutschen an. Doch er betrachtet die Vertreibung der Deutschen als eine beinahe notwendige Konsequenz der vorausgegangenen monströsen Vernichtungs- und Umsiedlungspolitik des NS-Regimes im Osten Europas, insbesondere in Polen. Seine Analyse stellt die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten in den historischen Kontext des "Jahrhunderts der Vertreibungen", vom Genozid der Türken an den Armeniern, der Deportation der Tschetschenen-Inguschen und der Krim-Tataren durch Stalin bis hin zum Bürgerkrieg und den Vertreibungen im post-kommunistischen Jugoslawien. Wie kein anderes Regime hat die NS-Diktatur die Politik der "ethnischen Säuberungen" bis ins Unvorstellbare gesteigert und damit noch nie gekannte Verbrechen an der Menschheit verübt. Sich dieser Geschichte zu stellen, so Brumlik, muss auf einen Verzicht jeder Gedenkkultur hinauslaufen, die sich allein auf die deutschen Opfer von Vertreibungen bezieht. Micha Brumlik plädiert für eine verantwortungsvolle Erinnerungskultur.
Nach dem einleitenden Vortrag freuen sich die Veranstalter, die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e.V., die Deutsch-Polnische Akademische Gesellschaft e.V. und die Stiftung Haus der Demokratie auf eine rege Diskussion.
Bild: Ein Soldat hat seine Schwester gefunden, die wie durch ein Wunder überlebte. Vater und Mutter wurden von den Faschisten erschossen. Bei der Stadt Karatschew, 1943. Foto: Arkadi Samoilowitsch Schaichet (1898-1959). RIA Nowosti, Radio Echo Moskau, www.kriegsende.aktuell.ru.
Entrance: frei.
Film - D 1994, WDR, 45 Min. Director: Heribert Schwan
in German
2 pm
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
German Resistance Memorial Center
Stauffenbergstrasse 13-14
Entrance through the commemorative courtyard
D-10785 Berlin-Mitte
Fon: +49-30-26 99 50 00
Fax: +49-30-26 99 50 10
E-mail: info@gdw-berlin.de
www.gdw-berlin.de
website partially in English
Begleitprogramm zur Ausstellung "Berliner Kindheit zwischen 1945 und 2005"
Im Kleinen Hof lädt die Stiftung Stadtmuseum ein zur Gesprächsrunde mit Überraschungsgästen.
Entrance: frei.

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Youth Project: Memorials - Remembering the War
07/01/2005-12/31/2005
activities
Berliner Regionalmuseen
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mail@denk-mal-an-berlin.de
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Museumspädagogischer Dienst Berlin,
Klosterstrasse 68, 10179 Berlin, info@kulturprojekte-berlin.de
MD-Infoline: 030-90 26 99 444 > Imprint
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