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The War Devours the Most Beautiful and the Weakest

09/11/2005, 15:00 h
readings/lectures
Die PUMPE - Jugendkulturzentrum, Berlin  


Address:
JugendKulturZentrum PUMPE
Lützowstr.42
D-10785 Berlin-Mitte
Fon: ++49(0)30 26 48 48 30
Fax: ++49(0)30 26 48 48 31
www.jugendkulturzentrumpumpe.de
website partially in English

U1-Kurfürstenstraße, U2-Nollendorfplatz
Bus: No. 341, 148, 100, 129



The War Grave Cemetery at Wilsnacker Straße - Biographies

04/30/2005, 11:00 h
commemorative ceremonies
Friedhof Wilsnacker Straße, Berlin  


Die Geschichtswerkstatt Tiergarten, die sich seit mehreren Jahren mit dem Kriegsgräberfriedhof in der Wilsnacker Straße beschäftigt, will Beiträge zum Gedenken leisten. An diesem Tag findet eine Einweihung der Gedenktafel mit einer Wandzeitung an der Friedhofsmauer und einer provisorischen Kennzeichnung der Grabanlagen statt. Die Veranstaltung wird von Zeitzeugen und deren Angehörigen moderiert.

Geplant sind zu diesem Thema außerdem Filme, Vorträge und Führungen.



The War will always be with me till the End

04/23/2005-06/22/2005
exhibitions
Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, Berlin  


Den im Titel zitierten Satz äußerte die international bekannte deutsche Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945) als düstere Prognose in ihrem letzten Brief am 16. April 1945 - sechs Tage vor ihrem Tod und rund drei Wochen, bevor der Zweite Weltkrieg mit der Kapitulation Deutschlands zu Ende ging.

Hoffnungen auf einen Sieg in kriegerischen Auseinandersetzungen hielt Käthe Kollwitz mit Goethe melancholisch entgegen: "Träume, wer träumen mag". Denn, so konstatierte sie an anderer Stelle, "...ein jeder Krieg hat seinen Antwortkrieg schon in der Tasche". Diese Erkenntnis schrieb sie 1944 nieder und zog damit zugleich eine bittere Bilanz ihrer eigenen Mühen, bessere Folgerungen aus den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs zu realisieren. Immerhin ist im selben Brief vom 21.02.1944 zu lesen, dass die Künstlerin sich (und anderen) ein Aufgeben dennoch nicht zugestehen wollte: "...der Pazifismus ist eben kein gelassenes Zusehen, sondern Arbeit, harte Arbeit".
Dieser "harten Arbeit" ist die Ausstellung im Gedenken an den 60. Todestag von Käthe Kollwitz und dem 60. Jahrestag des Zweiten Weltkriegsendes gewidmet. Nachgezeichnet wird das eigene Ringen der Künstlerin um ihre persönliche wie ästhetische Haltung zum Krieg. Die Ausstellung zeigt zahlreiche Werke, in denen sie sich um künstlerischen Ausdruck zum Kriegsthema mühte, Ursachen und Entstehung von Gewalt sowie der Umgang mit Aggression und deren Opfern. Dabei sollen auch bedeutende Neuerwerbungen des Museums aus den letzten Jahren besonders akzentuiert werden, die durch Leihgaben aus der Kunstsammlung der Akademie der Künste, der Berlinischen Galerie und dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen ergänzt wurden. Des weiteren sind Werke zu diesem Thema anderer zeitgenössischer Künstler zu sehen.

Führungen für Schüler jeden Donnerstag, Uhrzeit nach Vereinbarung, an anderen Tagen Führungen nach Absprache.

 
Entrance: 5,00. Ermäßigt 2,50.



The Women of Ravensbrück

04/06/2005, 18:00 h
video/movies
Filmtheater Hackesche Höfe, Berlin  


Ein Film von Loretta Walz (Regie und Buch) und Thomas Walther (Buch), D, 2005, 90 Min.

Filmpremiere: "Die Frauen von Ravensbrück" ist der erste umfassende Dokumentarfilm über das größte Frauen-Konzentrationslager der NS Geschichte - ein abendfüllender TV-Dokumentarfilm mit den Erinnerungen von Überlebenden des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück. - Erst-Sendetermin MDR".

Über 120.000 Frauen haben im größten Frauen-KZ des nationalsozialistischen Deutschland gelitten. Tausende sind gestorben, die meisten der Überlebenden haben nie öffentlich darüber gesprochen. Seit 25 Jahren beschäftigt sich die Regisseurin und Autorin des Films, Loretta Walz, mit diesem Thema und hat in dieser Zeit 200 Ravensbrückerinnen in West- und Osteuropa umfassend interviewt. Durch die Montage aus 50 ausgewählten Interviews entstand der erste umfassende Dokumentarfilm über das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Dabei stehen frauenspezifische Themen im Vordergrund wie Sterilisation, Geburten im Konzentrationslager, medizinische Experimente an jungen Polinnen und die Weise wie Kinder das KZ erlebten.

Picture: MDR


 
Entrance: 7,00. Ermäßigt 6,00.


The Women of Ravensbrück

06/03/2005, 20:00 h
readings/lectures
Schwartzsche Villa, Berlin  


Loretta Walz liest aus ihrem Buch "Ravensbrückerinnen".

Picture: Bild: MDR



The Year 1945 - The End and the Beginning

05/07/2005-06/15/2005
exhibitions
Willy-Brandt-Haus, Berlin  


Im Atrium des Willy-Brandt-Hauses dokumentieren Fotografinnen und Fotografen wie Margaret Bourke White, Jewgeni Chaldej, Lee Miller, Richard Petersen, Tony Vaccaro das Jahr 1945 - Ende und Neubeginn. Der 60. Jahrestag des Kriegsendes 1945 mobilisiert in diesen Wochen tiefe Schichten der Erinnerung. Noch gibt es Zeitzeugen, die vom Grauen, vom Zusammenbruch, Elend, Befreiung, Neuanfang aus eigener Anschauung berichten können. Das kollektive Gedächtnis ist geprägt von Bilddokumenten namhafter Fotografinnen und Fotografen. Noch immer geht von diesen unvergleichliches Bildern eine aufwühlende Wirkung und ein moralischer Impuls aus.

Für den Einlass zur Ausstellung bitte Ausweis mitbringen.

 
Entrance: frei.



The year 1945. The End and the New-Beginning - Victims and Criminals

05/05/2005, 18:00 h
readings/lectures
Willy-Brandt-Haus, Berlin  


18 Uhr Andreas von Klewitz (Das Lied des Polyphem, Parthas) und Franz von Hammerstein (KZ Buchenwald und Dachau; Mitbegründer der Aktion Sühnezeichen)
20 Uhr Lesungen ausgewählter Texte: von Imre Kertész, Ruth Klüger, Primo Levi, Alfred Andersch, Hans Lebert, Jorge Semprun u.a. Moderation Klaus Wettig
22 Uhr Film: Ich war neunzehn (DEFA 1967, Regie Konrad Wolf, Drehbuch Wolfgang Kohlhaase)

Picture: Willy-Brandt-Haus



Their Conscience was Their Incentive. July 20, 1944 and Hesse

07/07/2005-10/30/2005
exhibitions
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin  


Gedenkstätte Deutscher Widerstand
German Resistance Memorial Center
Stauffenbergstrasse 13-14
Entrance through the commemorative courtyard
D-10785 Berlin-Mitte

Fon: +49-30-26 99 50 00
Fax: +49-30-26 99 50 10
E-mail: info@gdw-berlin.de
www.gdw-berlin.de
website partially in English



Three Days in April

08/07/2005, 11:30 h
video/movies
Museum Europäischer Kulturen, Berlin  


Address:
Museum Europäischer Kulturen
Arnimallee 25
14195 Berlin
Phone: 030-83901 287
Fax: 030-83901 283
E-Mail: mek@smb.spk-berlin.de
www.smb.spk-berlin.de
website partially in English

Start: 11.30 am
Fee: 4 €/red. 2 €



time zero - 2005/1945

05/14/2005-07/23/2006
exhibitions
Museen Tempelhof-Schöneberg mit Jugend Museum, Berlin  


The exhibition "time zero - 2005/1945" is tracing the end of WW II and the post war period and how this is remembered in 2005. General Information: The permanent program of the Young People's Museum offers exhibits, projects, history workshops, artistic workshops, competitions and city explorations. Furthermore, we offer trainings and seminars in the area of museum pedagogy for educators and others who are interested. The Room of Miracles ­ The Box of Miracles The heart of the Young People's Museum is the permanent exhibit "The Room of Miracles-The Box of Miracles" in the yellow rooms. This exhibit was granted the Children's Cultural Prize in 1999 from the Kroschke foundation. 54 high transport boxes show findings and treasures of various areas of city history and culture with precious, miraculous or everyday qualities. Displayed as a miracle box, they invite the visitor to decipher the language of things. Authentic objects, ranging from Germanic sacrificial cows to Barbie, awaken a detective feel for the exploration of the past and present. But not all things reveal their secrets easily. Those who have become curious can go down to the basement rooms of the museum. Schöneberg Museum und Jugend Museum Hauptstr. 40/42 10827 Berlin www.tempelhofmuseum.de U7, Eisenacher Straße S-Bahn-Schöneberg Bus 104, 146, 148, 348 Wednesday, Thursday 3-6 pm Saturday, Sunday 2-6 pm Monday till Thursday 9 am-1pm (only for groups with advance reservation) Free entry

 
Entrance: frei.


time zero - workshops

06/03/2005-07/17/2005, 9:00-13:00 h
workshops
Museen Tempelhof-Schöneberg mit Jugend Museum, Berlin  


For students from the age of 11 - 18, Monday - Friday from 9 am - 1 pm

Schöneberg Museum und Jugend Museum
Hauptstr. 40/42
10827 Berlin
Fon 030-7560 6163
Fax 030-7560 6329
mail@museentempelhof-schoeneberg.de
www.museen-tempelhof-schoeneberg.de

U7, Eisenacher Straße, S-Bahn-Schöneberg, Bus 104, 146, 148, 348



time zero - workshops

08/08/2005-12/20/2005, 9:00-13:00 h
workshops
Museen Tempelhof-Schöneberg mit Jugend Museum, Berlin  


For students from the age of 11 - 18, Monday - Friday from 9 am - 1 pm

Schöneberg Museum und Jugend Museum
Hauptstr. 40/42
10827 Berlin
Fon 030-7560 6163
Fax 030-7560 6329
mail@museentempelhof-schoeneberg.de
www.museen-tempelhof-schoeneberg.de

U7, Eisenacher Straße, S-Bahn-Schöneberg, Bus 104, 146, 148, 348



Triumph and Trauma - Movie "Ivans Childhood"

06/12/2005, 15:30 h
video/movies
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin  


Jeden Sonntag bietet das Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst um 14 Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung an. Im Anschluss daran beginnt die Filmvorführung "Iwans Kindheit", 1962.

Regie: Andrej Tarkowskij, s/w, 97 min., deutsche Synchronfassung

Geschichte über das kurze Leben des 12jährigen elternlosen Iwan, der aus einem Heim wegläuft und Kundschafter in der Roten Armee wird. Schließlich gerät er in Gefangenschaft und wird von der SS erschossen.
Ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen in Venedig 1962 und anderen internationalen Preisen.

Es steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen im Kinosaal zur Verfügung. Vorbestellungen können leider nicht entgegengenommen werden.

 
Entrance: frei.



Triumph and Trauma - Movie "Look and See"

06/26/2005, 15:30 h
video/movies
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin  


Jeden Sonntag bietet das Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst um 14 Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung an. Im Anschluss daran beginnt die Filmvorführung "Geh und sieh", 1985

Regie: Elem Klimow, F. u. s/w, 146 min., OmU

Mit den Augen des 14jährigen Florian werden Luftangriffe und SS-Terror gezeigt. Die Brutalität des Krieges lässt den Jungen innerhalb von Stunden ergrauen. Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis des Moskauer Filmfestivals 1985.

Es steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen im Kinosaal zur Verfügung. Vorbestellungen können leider nicht entgegengenommen werden.

 
Entrance: frei.



Triumph and Trauma - Movie "Swoi"

07/03/2005, 15:30 h
video/movies
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin  


Jeden Sonntag bietet das Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst um 14 Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung an. Im Anschluss daran beginnt die Filmvorführung "Swoi", 2004.

Regie: Dmitrij Meschijew, F, 100 min., russische Originalfassung
Drei russische Soldaten fliehen aus deutscher Gefangenschaft: ein Scharfschütze, ein Politkommissar und ein Offizier des NKWD. Das Trio versteckt sich in einem Dorf hinter der deutschen Front. Doch wer ist Freund und wer Feind?
Ausgezeichnet als bester Film und beste Regiearbeit auf dem Moskauer Filmfestival 2004.

Es steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen im Kinosaal zur Verfügung. Vorbestellungen können leider nicht entgegengenommen werden.

Bild: Sowjetische Einheiten rücken auf Königsberg vor. 1945. Foto: Arkadi Samoilowitsch Schaichet (1898-1959). RIA Nowosti, Radio Echo Moskau, www.kriegsende.aktuell.ru.

 
Entrance: frei.



Triumph and Trauma - Movie "Twenty Days without War"

06/19/2005, 15:30 h
video/movies
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin  


Jeden Sonntag bietet das Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst um 14 Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung an. Im Anschluss daran beginnt die Filmvorführung "Zwanzig Tage ohne Krieg", 1976

Regie: Alexej German, s/w, 102 min., deutsche Synchronfassung
Kriegsweihnacht 1942. Der Frontberichterstatter Lopatin reist ins Hinterland, um an einem Kriegsfilm mitzuarbeiten. Er trifft auf zahlreiche Menschen, die von ihrem Schicksal erzählen, trennt sich von seiner Frau und begegnet einer neuen Liebe.

Es steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen im Kinosaal zur Verfügung. Vorbestellungen können leider nicht entgegengenommen werden.

 
Entrance: frei.



Triumph and Trauma - Sowjet and Post-Soviet Remembrance of the War 1941-1945

05/05/2005-08/28/2005
exhibitions
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin  


Contact: Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst Zwieseler Straße 4 (Ecke Rheinsteinstraße) D-10318 Berlin Fon: 030.501 508-10 / 030.508 832-9 Fax: 030.501 508 40 E-Mail: kontakt@museum-karlshorst.de Tuesday - Sunday 10 am - 6 pm Entry free S-Bahnhof Karlshorst: exit: Treskowallee, along Rheinsteinstraße (app. 15 min. walk) S-Bahnhof Karlshorst (S3) and Bus 396 U-Bahnhof Tierpark (U5) and Bus 396

 
Entrance: frei.


Unbewältigte Vergangenheit? Brüche und Kontinuitäten in der deutschen Medizin nach 1945

11/15/2005, 20:00 h
readings/lectures
Martin-Gropius-Bau, Berlin  


Vortrag von Professor Dr. Robert Jütte, Stuttgart, im Kinosaal.
Moderation: Professor Dr. Gerhard Baader, Berlin

Robert Jütte, 1954 geboren, ist Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart und Honorarprofessor an der Universität Stuttgart. 1983-89 war er Professor für Neuere Geschichte an der Universität Haifa (Israel). Seine Forschungsschwerpunkte sind die Sozialgeschichte der Medizin, Wissenschaftsgeschichte, Alltags- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit und die Jüdische Geschichte. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt, darunter "Geschichte der Alternativen Medizin" (1996) und "Eine Geschichte der Sinne" (2000), und ist Herausgeber des Sammelbands "Geschichte der deutschen Ärzteschaft". Er organisierte Berufs- und Gesundheitspolitik im 19. und 20. Jahrhundert sowie verschiedener Zeitschriften, u.a. von Medizin, Gesellschaft und Geschichte.

Gerhard Baader, 1928 geboren, war bis 1993 Professor am Institut für Geschichte der Medizin der Freien Universität Berlin. 1980 gehörte er zu den Veranstaltern des parallel zum 83. Deutschen Ärztetag stattfindenden "Gesundheitstags" in Berlin, auf dem zum ersten Mal öffentlich der Zusammenhang von "Medizin und Nationalsozialismus" thematisiert wurde.



Voices between War and Peace and Afterwards

10/23/2005, 11:30 h
readings/lectures
Museum Europäischer Kulturen, Berlin  


A scenic reading by Malah Helman,Patrick Hanbaba, Sebastian Walch at Museum Europäischer Kulturen.
11.30 am

How to get there:
U-Bhf. Dahlem Dorf
Bus X 11, X 83, 110, 183

www.smb.spk-berlin.de
website partially in English



Walter Kempowski at the 4+1 Concert

04/22/2005, 19:30 h
readings/lectures
Staatsbibliothek Kulturforum - Otto-Braun-Saal, Berlin  


Lesung mit Musik

Vor 60 Jahren wurden Deutschland und Europa von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft befreit. Mit seiner Lesung aus dem "Echolot" wird Walter Kempowski im 4+1-Konzert Schlaglichter auf jene Tage zwischen Krieg und Frieden werfen. Mit der Lesung und dem Konzert will die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur aus Anlass des 60. Jahrestages der Befreiung auch daran erinnern, dass die nationalsozialistische Diktatur in Deutschland die Ursache für die deutsche und europäische Teilung nach 1945 war, die für die Menschen in den kommunistischen Regimen Jahrzehnte der Unfreiheit brachte. Das gemeinsame Spiel von Musikern aus den vier ehemaligen Siegermächten mit einem deutschen Musiker im 4+1-Konzert soll symbolisch den Bogen spannen vom Kriegsende bis zur deutschen Einheit, die vor 15 Jahren das Ende der Nachkriegszeit markierte.

- Einführung von Rainer Eppelmann, MdB (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Aufarbeitung)
- Lesung von Walter Kempowski aus dem letzten Band des "Echolot"
Musikalische Intermezzi: Anna Carewe, Violoncello, (Großbritannien), Eric Kirchhoff, Flöte (Frankreich) Maria Smirnova, Harfe (Russland), Mira Wang, Violine (USA) Alexander Mey, Viola (Deutschland).

Kartenvorbestellung: 0180.517 05 17 oder unter www.ticketonline.de.

 
Entrance: 8,00.



War + Nutrition 1939-1946

05/11/2005-06/19/2005
exhibitions
Schwartzsche Villa, Berlin  


Die Ausstellung zeigt die Unterschiede in der Ernährung je nach "Eingruppierung" durch die Nationalsozialisten; Situation der neun ausländischen Partnerstädte des Bezirks 1945.

Themen in der Ausstellung:
- Verwaltung der Ernährung/Stimmungsberichte 1939/1942/1945/1946
- Korruption u.a. am Beispiel der Steglitzer Firma Nöthling während des Krieges
- Plündern/strafrechtliche Verfolgung
- Ersatz-Lebensmittel, Information der Öffentlichkeit, Vermittlung in den Schulen während des Krieges und 1945/46
- Ernährungslage, Lebensmittelversorgung und Verfolgung der Juden
- Ernährungsmangel aus medizinischer Sicht 1945/1946
- Alliierte und Versorgung 1945/1946
- Ernährungsforschung: Ernst Günther Schenck (SS-WVHA)
- Zwangsarbeit auf der Domäne Dahlem.

Begleitend zur Ausstellung werden Vorträge und Führungen angeboten.

Picture: After the war: Market at Schildhornplatz in Berlin-Steglitz, about 1947. Archive Heimatverein Steglitz


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Museumspädagogischer Dienst Berlin,
Klosterstrasse 68, 10179 Berlin, info@kulturprojekte-berlin.de
MD-Infoline: 030-90 26 99 444
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